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Spielplatz soll kein Spielverderber sein

Charles-Roß-Ring Spielplatz soll kein Spielverderber sein

Der Spielplatz am Charles-Roß-Ring ist eine der zentralen Grünanlagen im Stadtteil Steenbek-Projensdorf. Doch ist die große Spiel- und Verweilfläche mittlerweile ganz schön in die Jahre gekommen. Das Grünflächenamt möchte sie daher im kommenden Jahr rundum erneuern und aufwerten.

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Zurzeit ist der Spielplatz am Charles-Roß-Ring nicht besonders einladend. Das soll sich mit der Umgestaltung im kommenden Jahr ändern. Geplant sind Spielmöglichkeiten für verschiedene Altersgruppen. Der parkähnliche Charakter der Anlage soll dabei erhalten bleiben.

Quelle: Christoph Jürgensen

Projensdorf. Die Pläne dafür wurden nun im Ortsbeirat vorgestellt. Es geht dabei nicht einfach nur um einen Spielplatz. „Das ist ein richtiger kleiner Park oder Quartiersplatz, eine ganz wichtige Stelle für den Stadtteil", sagte Petra Holtappel, die neue Leiterin des Grünflächenamts. Die besondere Aufenthaltsqualität dieses Ortes ließe sich bei einem neuen Spielplatz gar nicht realisieren, meinte Projektleiterin Nicole Holz. Diese Eigenschaften sollten bei der Umgestaltung erhalten bleiben und noch herausgearbeitet werden. Egal ob Kitagruppen, Tagesmütter, Kinder aus der direkten Umgebung oder Spaziergänger – der Spielplatz wird zwar nach wie vor angenommen.

 Allerdings kann er 50 Jahre nach Gründung des Stadtteils – der Grüngürtel von damals ist zu einem stattlichen Baumbestand herangewachsen – eine Generalüberholung vertragen. Das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen hat dem Grünflächenamt einen entsprechenden Auftrag erteilt. Geplant war eigentlich eine kleinere Sanierung. Doch nun wird sogar eine größere Aufwertung möglich, weil bei der Durchführung der Maßnahme Auszubildende des Grünflächenamtes selbst mit anpacken wollen. Ziel sei es, den Spielplatz mehr denn je zu einem Treffpunkt für alle zu entwickeln, so Holtappel.

 Momentan wird die Fläche im Zentrum von einem großen, veralteten Spielgerät geprägt, das für kleinere Kinder nicht nutzbar ist. Künftig sollen die verschiedenen Altersgruppen ihren eigenen Bereich vorfinden. Für Kleinkinder soll es einen Sandspielbereich mit „Matschtischen“ und verschiedene Möglichkeiten zum Schaukeln, Wippen und Rutschen geben. Die Vier- bis Sechsjährigen bekommen eine eigene Rutsche, können sich auf einem Steh- oder einem Satellitenkarussell durchwirbeln lassen oder am Reck hangeln. Und für die größeren Kinder ist eine anspruchsvollere Kletteranlage eingeplant. Die vorhandene Schaukel, der Pavillon und die Tischtennisplatte bleiben erhalten. Über die Grünanlage verteilt soll es verschiedene Sitzmöglichkeiten geben. Die Zugänge zum Spielplatz sowie den Durchgang will das Grünflächenamt barrierefrei pflastern.

 Bei der Planung hat das Grünflächenamt zwei Kindergärten, das benachbarte Ernst-Barlach-Gymnasium und die unmittelbare Nachbarschaft einbezogen. Aber auch spontane Anregungen von kleinen und großen Spielplatzbesuchern seien bei Terminen vor Ort mit aufgenommen worden, berichtete Projektleiterin Holz. Der Ortsbeiratsvorsitzende Manfred Scholz (SPD) erzählte, dass schon seine – inzwischen längst erwachsenen – Kinder auf dem „altehrwürdigen“ Spielplatz gespielt hätten. Mit der geplanten Umgestaltung werde die Fläche für junge Familien ein gutes Stück attraktiver.

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