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Frankreich im Herzen

DFG mit neuem Vorstand Frankreich im Herzen

Annette de la Motte, Jocelyne Streker-Fargette und Catherine von Puttkamer haben in den vergangenen Jahren die Geschicke der Deutsch-Französischen Gesellschaft Schleswig-Holstein geprägt. In gewisser Weise wird das auch in Zukunft so bleiben – nur mit veränderten Rollen.

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Bewährtes Team, veränderte Aufgabenverteilung: die neue DFG-Vorsitzende Jocelyne Streker-Fargette (Mitte) mit Catherine von Puttkamer (links), der neuen stellvertretenden Vorsitzenden, und der bisherigen Vorsitzenden Annette de la Motte (rechts).

Quelle: Oliver Stenzel

Kiel. „Ich finde, zehn Jahre sind ein guter Zeitpunkt für eine Veränderung", sagt Annette de la Motte, die der DFG seit 2007 vorstand und den Vorsitz nun an ihre ehemalige Stellvertreterin Jocelyne Streker-Fargette abgegeben hat. Amtsmüde wirkt die promovierte Romanistin keineswegs, deren Abschied sich vielmehr mit der Weisheit „Aufhören, wenn’s am schönsten ist“ auf den Punkt bringen lässt. Sie habe Lust, sich noch einmal auf einem neuen Feld zu erkunden, betont die Lehrerin, die seit 2011 als Referentin, Schulaufsicht und Fachaufsicht für Moderne Fremdsprachen im Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein tätig ist.

Ihrer Nachfolgerin übergibt de la Motte die Gesellschaft in der Form, in der sie sie selbst vor zehn Jahren übernahm: als eine mit 180 Mitgliedern und reichhaltigem Programm bestens aufgestellte Einrichtung, die in der Stadt, im Land und auch auf Bundesebene gut vernetzt ist und ihre Mitglieder auf ganz unterschiedliche Weise anspricht. Zum Angebot der DFG gehöre die nun wieder nahende Kieler-Woche-Lesung ebenso dazu wie der Weinabend, der Austausch mit der Partnerstadt Brest ebenso wie Zusammenarbeit mit dem Romanischen Seminar der Kieler Universität.  Nicht zu vergessen: der Chor, der schon so manchen frankophilen Musikliebhaber in die Arme der DFG getrieben habe. Annette de la Motte bleibt der Gesellschaft als Kuratoriumsmitglied erhalten.

So wundert es nicht, dass Jocelyne Streker-Fargette die neuen Impulse für die DFG aus dieser Linie heraus entwickeln möchte: „Mir ist es wichtig, auch die nächste Generation abzuholen“, bekennt die Lehrerin. Streker-Fargette kann auf die Hilfe von Catherine von Puttkamer zählen, ebenfalls gebürtige Französin und schon lange im DFG-Beirat aktiv. Dass die Grande Nation mit der Wahl Emmanuel Macrons zeitgleich weltweit für Begeisterung sorgt, ist Zufall – passt zum frischen Wind in der Hardenbergstraße.

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