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Junger Rat marschiert für Weltoffenheit

Demonstration Junger Rat marschiert für Weltoffenheit

Der Kinder- und Jugendbeirat Kiel hat am Sonnabend zu einer Demonstration unter dem Motto "Kiel ist weltoffen" aufgerufen. Gemeinsam mit weiteren Jugendverbänden marschierten Hunderte Jugendliche vom Vinetaplatz in Gaarden zum Rathausplatz, um ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz zu setzen.

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Der Junge Rat startete die Demo auf dem Ostufer.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. "Ich finde es klasse, dass junge Menschen in Kiel eine klare Haltung haben und sich für Weltoffenheit einsetzen", sagte die Stadträtin für Bildung und Jugend, Renate Treutel. "Sie haben sich im Jungen Rat die wichtigste Frage überhaupt gestellt: Was kann ich persönlich gegen Rassismus tun?", so Treutel. 

Unterstützt wurde der Junge Rat unter anderem von der Sozialistischen Jugen "Die Falken", von der Grünen Jugend, der Linksjugend und den Jungen Liberalen. "Mit vielen Leuten und guter Stimmung wollen wir ein Zeichen setzen und Spaß haben", sagte Anouschka Kuschnerus vom Jungen Rat. 

Der Marsch vom Kieler Ost- zum Westufer war auch symbolisch gemeint: "In Kiel gibt es eine fehlende Verbindung zwischen dem Ostufer und dem Westufer, aber auf beiden leben zu ähnlichen Teilen Menschen aus verschiedenen Kulturen und sozialer Herkunft", betonte der Junge Rat. "Wir möchten diese Menschen zusammenbringen und für eine weltoffene Gesellschaft demonstrieren." Denn immer öfter scheine es so, dass Menschenhass wieder Einzug in die Gesellschaft erhalten habe. "In Wirklichkeit sind es gar nicht so viele, sie sind nur am lautesten." Die Demonstration sollte dem entgegenwirken und noch lauter sein, so die Jugendlichen.

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