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Keine Zustimmung für Putsch-Versuch

Demos auch in Kiel Keine Zustimmung für Putsch-Versuch

400 bis 500 türkischstämmige Kieler haben am Wochende demonstriert, um „gegen die Putschisten und Intriganten Nein zu sagen.“ So formulierte es Abdurrahman Latifoglu bei der Auftaktkundgebung auf dem Vinetaplatz in Gaarden.

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400 bis 500 türkischstämmige Kieler haben Sonntagabend demonstriert, um „gegen die Putschisten und Intriganten Nein zu sagen.“ So formulierte es Abdurrahman Latifoglu bei der Auftaktkundgebung auf dem Vinetaplatz in Gaarden.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Latifoglu, in Diensten des türkischen Staates als Imam der Moschee „Ulu Camii“ beschäftigt, hob ausdrücklich hervor, dass er „als Privatperson“ spreche. Man demonstriere nicht für eine politische Partei und nicht für Staatschef Erdogan, sagte der Geistliche. Auch gehe es nicht darum, zu teilen und zu spalten, sondern im Gegenteil einig für die türkische Demokratie einzutreten. Latifoglu bekundete seine Trauer um die Opfer des versuchten Umsturzes und betete für deren Seelen. Danach sang die Menge die türkische Nationalhymne und skandierte wiederholt: „Gott ist groß.“

Bereits am Samstagabend hatte es in Gaarden eine spontane, allerdings deutlich schwächer besuchte Kundgebung gegeben. Aufgerufen hatte wie auch am Tag darauf der 17-jährige Ömeri Faruk Akkuoyunla. „Mit Parteien habe nichts zu tun“, versicherte der Auszubildende. „Es geht um Solidarität, wir wollen einfach zeigen, dass wir hinter unserem Land stehen.“Im Anschluss an die Kundgebung bewegte sich der Demonstrationszug zum Kieler Hauptbahnhof.

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