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Die "Seekuh" ist da

Deutscher Schifffahrtstag Die "Seekuh" ist da

Rund um die Hörn füllen sich die Liegeplätze mit Schiffen für den 35. Deutschen Seeschifffahrtstag. Bis zum Morgen hatten das brandneue Müllsammelschiff "Seekuh", das Hafen-Arbeitsschiff "Süderaue" und der Eckernförder Fischkutter "Gotland II" an der Hörn festgemacht.

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Die "Seekuh" aus Lübeck.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Für die in Lübeck gebaute "Seekuh" ist Kiel Zielhafen der ersten Reise. Das Schiff befindet sich noch in der Erprobung und soll am Sonntag beim Fest am Meer an der Hörn um 14 Uhr offiziell getauft werden. Am Donnerstag wird gegen 16 Uhr aus der Elbmündung kommend in Kiel der große Lotsenkatamaran "Elbe" erwartet. Das 60 Meter lange und 25 Meter breite Doppelrumpfschiff ist erstmals in Kiel. Es wurde erst 2009 gebaut und ist eigentlich in der Elbmündung als schwimmende Lotsenstation im Einsatz. Für die Unterbringung der Gastschiffe wird an der Hörn jeder Meter Kaifläche genutzt.

"Zum Teil werden die Schiffe auch im Päckchen liegen. So teilen sich die Ölbekämpfungsschiffe "Kiel" und "Bottsand" einen Platz. Alle Schiffe sollen hier an der Hörn an den Liegeplätzen Strom von Land bekommen. Das wollen wir jedenfalls versuchen", sagt Gerald Immens. Der Seelotse und Organisator des Festes am Meer saust seit dem Morgen mit einem Scuddy über die Kaiflächen. Dabei handelt es sich um einen in Kiel entwickelten Elektroroller.

Foto: Der Seelotse und Organisator des Festes am Meer saust seit dem Morgen mit einem Scuddy über die Kaiflächen.

Der Seelotse und Organisator des Festes am Meer saust seit dem Morgen mit einem Scuddy über die Kaiflächen.

Quelle: Frank Behling

Im Hotel Steigenberger Conti Hansa sind am Morgen rund 100 Experten in Fachgruppen zusammengekommen um über verschiedene Themen der maritimen Wirtschaft und Schifffahrt zu diskutieren. Am Abend wird auch der Maritime Koordinator der Bundesregierung, Staatssekretär Uwe Beckmeyer, erwartet.

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Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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