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Viele Fragen rund um Bauprojekte in Kiel

Dialog Innenstadt Viele Fragen rund um Bauprojekte in Kiel

Das Interesse war groß: Etwa 120 bis 130 Besucher drängten sich beim "Dialog Innenstadt" in die Rotunde des Kieler Rathauses. Es hagelte Fragen, Kritik und Anregungen.

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Eine einschneidende Veränderung gibt es ab Herbst 2017: Dann dürfen die Autofahrer nicht mehr über die Holstenbrücke fahren.

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Schon jetzt wird in der Kieler Innenstadt für insgesamt 700 neue Wohnungen, Hotels und Geschäftshäuser kräftig gebuddelt. Was die großen Bauprojekte mit einem Gesamtvolumen von 400 Millionen Euro an Investitionen bis 2020 an gewaltigen Änderungen auch beim Verkehr mit sich bringen, darüber informierte die Stadt im Rathaus am Freitagabend beim Auftakt zum „Dialog Innenstadt“.

Das Interesse war groß: Etwa 120 bis 130 Besucher drängten sich in die Rotunde. Nach Berichten von Baudezernent und Bürgermeister Peter Todeskino, Matthias Koep und Marion Noack vom Stadtplanungsamt sowie Peter Bender, Leiter des Tiefbauamts, hagelte es Fragen, Kritik und Anregungen. Wie kommen Autofahrer in die Innenstadt? Droht eine Architektur mit zu viel Beton und Klötzen? Braucht Kiel so viele neue Hotels und wie soll das mit den Buslinien nach dem Bau des Holstenfleets laufen?

Die einschneidendste Veränderung in diesem Jahr: Ab 3. September 2017 wird die Holstenbrücke gesperrt und Ersatzhaltestellen für die Buslinien geschaffen. Für Autofahrer bleibt die Durchfahrt ab diesem Termin dauerhaft verboten.  

Multimedia-Dossier zur Kieler Innenstadt

 

Multimedia-Dossier

Kiel, deine Innenstadt. Mit dieser unendlich langen Einkaufsstraße zwischen Sophienhof und Alten Markt. Eine Fußgängerzone ohne Fachwerkhäuser und ohne zentralen Platz. Aber mit einer Nähe zum Wasser, zur Sparkassen-Arena und zum Rathausplatz, die sie unverwechselbar und liebenswürdig macht. Nirgendwo sonst in Deutschland können Kreuzfahrer direkt vom Schiff in die Einkaufsflächen gehen. Nirgendwo sonst wird aber angesichts von Umsatzrückgängen und leeren Straßen nach Geschäftsschluss so heftig darüber gestritten, ob sich das Gesicht der Innenstadt nicht dringend verändern muss wie in Kiel. Lesen Sie mehr dazu hier im umfangreichen Multimedia-Dossier "Kiel, deine Innenstadt".

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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