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Fischbar ankert am Dreiecksplatz

Die Rückkehr der Stulle Fischbar ankert am Dreiecksplatz

Fischbrötchen-Fans müssen nicht mehr sechs Monate darben, denn die Fischbar ist neben ihrem saisonalen Betrieb am Camp 24/7 jetzt am Dreiecksplatz fest vor Anker gegangen. In unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem "Hafenjungen" hat Daniel Gieseler das „Seemannskonzept“ realisiert.

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Fischbar-Inhaber Daniel Gieseler (links) und Azubi Julius Rabe stehen auf die Varianten knusprig und gewaltig.

Quelle: pkr

Kiel. „Wir verstehen uns hier als Imbiss oder Kiosk“, stellt der 37-Jährige sofort klar. Nachdem sein Kompagnon Philipp Dornberger das Kieler Woche Büro übernommen hat, steht er jetzt alleine am Ruder. In seinem neuen 45 Quadratmeter großen Flaggschiff inklusive Küche geht es wie schon an der Kiellinie gewaltig, deftig, genüsslich, derbe oder knusprig zu. Denn die verschiedenen Fischbrötchen sind Standard – das ganze Jahr über. Die Fischfrikadellen „variieren, je nachdem, was gefangen wird“. Neu ist aber die Fischbratwurst aus Zander und Lachs, die sich in einem grünem Tomatenchutney aalt. Ob Mango-, Pflaumen-, Zitronen- oder Bratapfelchutney - jeder Fisch lümmelt sich in seinem eigenen Sößchen, das Daniel Gieseler in seiner Großküche in Wellsee selbst entwickelt hat. Für Nostalgiker gibt es außerdem die gute alte Stulle, wie man sie aus früheren Schulzeiten kannte. Zwischen dem Graubrot befindet sich eine Lachscreme. Zwei verschiedene Suppen sowie grüne und rote Smoothies runden das Angebot ab.

Ab Dezember wird auch der Platz "bespielt"

Einen Monat hat der Umbau gedauert und sein privates Sparbuch verschlungen. Jedes kleinste Detail hat er selbst konzipiert und gebaut. „Wir hatten schon vorher nach Locations gesucht, aber nichts Passendes gefunden“, glaubt Gieseler an den Dreieckplatz. Auch wenn der bei vielen noch als Bermudadreieck gelte, das sich keiner getraut hat anzufassen.“ Vor allem durch die Nähe zum "Hafenjungen" ergeben sich spannende Synergieeffekte. „Wir wollen den ganzen Platz bespielen.“ Und das soll schon Anfang Dezember losgehen. Dafür hat er eine ehemalige Weihnachtsbude gekauft, die im Fischbar-Stil umgebaut wird und im Außenbereich des "Hafenjungens" und der Fischbar den Dreiecksplatz aufwerten soll.

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Ein Artikel von
Petra Krause
Lokalredaktion Kiel/SH

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