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„Werra“ rettete 1821 Menschen

Einlauf in Kiel „Werra“ rettete 1821 Menschen

Seit Ende September ist die Landeshauptstadt Heimathafen des Unterstützungsgeschwaders. Alle sechs Tender der Marine sind damit jetzt in Kiel beheimatet. Am Freitag lief mit der „Werra“ erstmals ein Tender des Geschwaders in Kiel ein.

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Tender „Werra“ machte nach fünf Monaten wieder an der Tirpitzmole fest. Damit ist erstmals ein Schiff des Unterstützungsgeschwaders aus einem Einsatz nach Kiel zurückgekehrt.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Das 100 Meter lange Versorgungsschiff gehörte beim Auslaufen am 20. Juni noch zum 5. Minensuchgeschwader. In den vergangenen fünf Monaten war das Schiff an einem humanitären Einsatz zwischen Sizilien und Libyen beteiligt. Wie die Marine mitteilte, hat die Besatzung bei der Operation „Sophia“ 1821 Schiffbrüchige gerettet und nach Italien gebracht.

 Der letzte Rettungseinsatz des Kieler Tenders erfolgte am 21. Oktober. Die Soldaten evakuierten dabei 844 Menschen aus sechs überfüllten Schlauchbooten nordwestlich des libyschen Hafens Tripolis. Alle Menschen konnten sicher betreut und verpflegt werden. Sie wurden den italienischen Behörden in Messina übergeben. Bei einem Einsatz konnte die Besatzung auch ein Boot mit drei mutmaßlichen Schleusern stoppen. Sie wurden der italienischen Polizei überstellt. Es war der erste Erfolg dieser Art in der Operation „Sophia“. Die „Werra“ hatte die Aufgabe im Oktober an ihr Schwesterschiff, den Tender „Main“ abgegeben, der jetzt vor der libyschen Küste auf Patrouille ist.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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