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Ellerbeker Straße verändert ihr Gesicht

Zwei weitere Bauabschnitte Ellerbeker Straße verändert ihr Gesicht

Die Wahlestraße in Kiel-Ellerbek wird aufgemöbelt: 83 neue Wohnungen auf der Südwestseite der Straße sind bereits fertig. Auf der Nordostseite wurden am Freitag zwei Grundsteine für die nächsten beiden Bauabschnitte gelegt. Spätestens Anfang 2017 können dort ebenfalls die Umzugswagen anrollen.

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Den Grundstein für den dritten Bauabschnitt des „Generationswohnens“ in der Wahlestraße legten Bürgermeister Peter Todeskino, Dietmar Jonscher und Steffan Liebscher (Gewoba Nord), Stefan Knust und Kai Trede (Firma Dowers) sowie Günther Prott (Gewoba Nord, v. li.).

Quelle: Karin Jordt

Kiel. „So selbstbestimmt wie möglich, so betreut wie nötig“ – unter diesem Motto wurde die neue Ellerbeker Service-Wohnanlage der Gewoba Nord Baugenossenschaft in der Wahlestraße 22-28 konzipiert. „Über zehn Millionen Euro haben wir in das Haus investiert“, berichtete Vorstand Dietmar Jonscher. 48 Wohnungen seien bereits vermietet. „Mit einer so großen Nachfrage haben wir nicht gerechnet.“ Die barrierefreien Wohnungen sind 42 bis 56 Quadratmeter groß. Hausnotruf, Balkon oder Loggia, ebene Duschen, breite Türen, ein Gemeinschaftsraum und Serviceleistungen in Kooperation mit der Diakonie Altholstein machen die Anlage besonders für Senioren und Menschen mit Behinderungen interessant.

 Ebenfalls zehn Millionen Euro wird die Baugenossenschaft gegenüber, in der Wahlestraße 15 bis 33, für ein generationsübergreifendes Projekt investieren, sagte Jonscher. In die Kupferrohre, die in den beiden Grundsteinen verschwanden, steckte der Vorstand die aktuelle Ausgabe der Kieler Nachrichten, Kleingeld, die Bauzeichnung, Visitenkarten und den Geschäftsbericht. Auf den Grundstücken, wo bis vor kurzem noch unbewohnbare, marode Wohnblocks standen, sind nun im zweiten und dritten Bauabschnitt 32 bis 83 Quadratmeter große Wohnungen geplant. Dort könnten Paare, Singles und Familien einziehen, sich mit Unterstützung eines „Quartiersmanagers“ gegenseitig helfen und gemeinsame Freizeitangebote organisieren.

 Interessenten stehen schon auf der Matte: Die Marie-Christian-Heime werden acht Wohnungen für Klienten und ein Büro als Treffpunkt und Anlaufstelle mieten. Damit können dann noch mehr Menschen mit Behinderungen ambulant betreut außerhalb des Heimes leben. Begeistert von den Bauprojekten ist auch Bürgermeister Peter Todeskino: Das Ergebnis könne sich sehen lassen, sagte er. Die wachsende Stadt brauche weitere Wohnungen und Arbeitsplätze.

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