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Stadtteilversammlung in den Mai verschoben

Elmschenhagen und Kroog Stadtteilversammlung in den Mai verschoben

Die zweite Stadtteilversammlung für Elmschenhagen und Kroog wird nicht wie geplant im März, sondern erst im Mai stattfinden. Noch seien die Verhandlungen von Bauverwaltung und Investoren für die Nahversorgung nicht abgeschlossen, begründete Sozialdezernent Gerwin Stöcken die Verschiebung im Ortsbeirat.

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Der Sky-Markt am Bebelplatz ist langfristig zu klein und soll, so der Wunsch der Coop-Investoren, modernisiert und vergrößert werden. Auch Parkplätze fehlen, sodass oft Autos vor dem Haus im Halteverbot stehen.

Quelle: Karin Jordt

Elmschenhagen/Kroog. Geschäfte in der Nähe, gute Verkehrsverbindungen, Treffpunkte, ausreichend Parkplätze und ein attraktiveres Umfeld sind die wichtigsten Forderungen aus Elmschenhagen und Kroog. In der geplanten Versammlung sollen der Einzelhandel, der Fritz-Lauritzen-Park und das soziale Miteinander die drei Schwerpunkte werden.

Noch steht der ehemalige Edeka-Supermarkt am Andreas-Hofer-Platz in Elmschenhagen-Nord leer. Die Penny-Markt GmbH hat Interesse gezeigt, dort ein Geschäft zu eröffnen, was jedoch mit erheblichen Investitionen verbunden sein dürfte. Für den Bebelplatz in Elmschenhagen-Süd werden Pläne für einen größeren Sky-Markt mit einem Aldi-Neubau in der Nachbarschaft kontrovers diskutiert. Dafür müsste möglicherweise ein Teil des Fritz-Lauritzen-Parks geopfert werden. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Aldi am bisherigen Standort an der Villacher Straße bleibt und nur der Sky-Markt am Bebelplatz vergrößert und modernisiert wird.

Nahversorgung nicht auf der Kippe

Nach einer geschäftlichen Mitteilung von Stadtrat Stöcken und Bürgermeister Peter Todeskino besteht keine Gefahr, dass die Nahversorgung am Bebelplatz wegfällt. Aber „eine überdimensionierte Ansiedlung am Bebelplatz gefährdet die ökonomische Grundlage für den Einzelhandel am Andreas-Hofer-Platz“, heißt es weiter. Die Expertise empfehle daher einen Verkaufsflächenzuwachs von maximal 650 Quadratmetern am Bebelplatz. Auch für das Parkplatzproblem soll eine Lösung gefunden werden. „Der Discounter Aldi sollte am Standort Villacher Straße erhalten bleiben“, heißt es weiter.

„Das Thema treibt uns um, denn das Zusammenleben im Stadtteil hängt auch davon ab, ob Menschen einkaufen und sich treffen können“, betonte Stöcken. „Wir sind bestrebt, am Bebelplatz und am Andreas-Hofer-Platz den Einzelhandel zu erhalten“, meinte der Sozialdezernent. „Die Einkaufsinfrastruktur sollte nicht ohne Not weiter eingeschränkt werden.“ Das Problem sei aber, dass die Menschen dort einkauften, wo es am günstigsten sei.

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