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Entdeckerwelten Wissenschaft ganz spielerisch

„Das kann nicht passen!“: Viel zu groß sind die Pyramide und die anderen Objekte, um Platz in dem deutlich kleineren Glasbehälter zu finden. Doch den Spruch „passt nicht“ gibt’s nicht bei den Entdeckerwelten im Kieler Citti-Park - Wissenschaft soll hier Spaß machen.

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Eigentlich viel zu groß für den kleinen Glasbehälter sind die Objekte, die Jan (13, v.l.), Lina (13), Mutter Christiane Both und Carl (8) in der Hand halten. Mit ein paar kniffeligen Drehungen und Wendungen passen sie dann doch: „Man muss um die Ecke denken.“

Quelle: JR: Jennifer Ruske

Kiel. Ein bisschen Knobeln und Probieren muss man allerdings schon bei den technisch-naturwissenschaftlichen Mitmach-Aufgaben, die Jung und Alt gleichermaßen begeistern.

 „Man muss das so drehen, dann passt es in den Behälter“, erklären Jan (13), Lina (13), Carl (10) ihrer Mutter Christiane Both den Trick mit den zu großen Objekten und dem zu kleinen Behälter. „Ausprobieren und kräftig um die Ecke denken hilft bei der Lösung“, sagt die Kronshagenerin schmunzelnd. Sie ist nach dem Einkaufen mit den Kindern an den mehr als 20 Experimentier- und Mitmach-Stationen der Pro Ostsee GmbH hängengeblieben. „Da sind schon ein paar witzige Sachen dabei“, finden die Kinder.

 Experimente zu machen und Dinge herauszufinden, das findet auch Tom Eichhorst (10) ziemlich gut: „Ich weiß jetzt, dass ich mit der rechten Hand schneller reagiere als mit der linken.“ Fallende Stangen sollte er an einer Station in dem Einkaufszentrum fangen. Und das klappte bei dem Rechtshänder eben mit rechts am besten. Nicht Schnelligkeit, sondern eine ruhige Hand ist an der nächsten Station gefragt: Hier zaubern Susann Buchmann und Tochter Sara (6) Seifenblasen im XXL-Format. „Die sollen so groß werden wie wir“, wünscht sich die Sechsjährige, die – ganz fasziniert von den schillernden Gebilden – gar nicht mehr weg möchte. Ganz egal, ob die Schlange hinter ihr immer länger wird.

 „Heute ist das Wetter schön, da ist es hier ruhiger“, erzählen Matz Simon und Ann-Kristin Schulz von Pro Ostsee, die die Entdeckerwelten als interaktive wissenschaftliche Wanderausstellung konzipiert hat. Viel zu tun haben die beiden Helfer trotzdem – zum Beispiel Fragen der Erwachsenen beantworten oder in der Experimentierwerkstatt den Kleinsten helfen. Wie Yara-Fabienne (4) aus Heikendorf. Mit Engelsgeduld und Unterstützung ihrer Mutter Yvonne Labarbe baut sie eine Pyramide aus Styroporkugeln.

 „Die Ausstellung ist toll, sie bietet für jede Altersgruppe etwas“, ist auch Brian Jölfier, Vater von zwei Kindern, begeistert. Seine und die Nachbarskinder Raphael (11) und Finn (11) finden es „total cool, alles auszuprobieren.“ Und dabei Spannendes herauszufinden: zum Beispiel, welche Brause-Flasche schwerer ist, die normale oder die Light-Version. „Dafür muss man die ins Wasser hängen“, erklären die Jungs. Welche Flasche oben schwimmt, das wollen sie aber nicht verraten: „Das muss man selbst ausprobieren.“

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