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Rekorderlös von 70000 Euro

Entenrennen Kiel Rekorderlös von 70000 Euro

Das 16. Schleswig-Holstein Kids Festival bescherte Tausenden von Kindern und Erwachsenen drei Tage viel Spiel, Spaß und Sport an der Kiellinie und auf der Förde. Doch die Zukunft des Festivals ist gefährdet. Veranstalter Lars Bracker macht dafür stark erhöhte Gema-Gebühren verantwortlich. Die Kieler Lions-Clubs, die gestern ihr 10. Entenrennen im Rahmen des Kids-Festivals ausgetragen haben, erwarten einen Rekorderlös von 70 000 Euro.

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10 000 kleine Enten wurden im „Hauptrennen“ auf die Srecke zwischen Reventloubrücke und Landeshaus geschickt.

Quelle: Volker Rebehn

Kiel. Vielen Kindern und ihren Eltern dürfte es zunächst nicht aufgefallen sein, Dauergästen aber schon: Die Kids-Festival-Bühne fehlte an diesem Wochenende. „Wir hätten das Siebenfache an Gema-Gebühren bezahlen sollen“, erklärt Lars Bracker. Zwar stelle er das Thema Gema-Gebühren grundsätzlich nicht in Frage. Die bis zum Jahr 2013 entrichteten ungefähr 1 800 Euro hätten aus den Umsätzen erwirtschaftet werden können. Die jetzt geforderte Summe mache das unmöglich. Alle Aktionen für die Besucher seien kostenlos, das Festival finanziere sich ausschließlich durch Gastronomieverwertung und Sponsoren. Bracker sieht „schwarz“ für das Festival, sollte die Gema nicht mit den Gebühren runtergehen.

Die Besucher tummelten sich dessen unbeachtet auf dem Veranstaltungsgelände zwischen Geomar und Landeshaus. „Das Festival ist eine Institution, wir sind seit Jahren dabei“, erzählen Ole und Kathrin Beth, die ihrer Tochter Randi (10 Jahre) beim Klettern zuschauen. An allen drei Tagen sind auch Wolfgang Hamdorf und sein  Sohn Lars (9) per Fahrrad an die Kiellinie gefahren. „Die Kinder können hier toll spielen“, sagt der Kieler. An einem kleinen Tisch bemalt Jonas (3) zwei kleine gelbe Enten für sich und seinen Bruder Lias (acht Monate). Beide Enten sollen später beim 10. Entenrennen mitmachen.

Das 16. Schleswig-Holstein Kids Festival bescherte Tausenden von Kindern und Erwachsenen drei Tage viel Spiel, Spaß und Sport an der Kiellinie und auf der Förde. Doch die Zukunft des Festivals ist gefährdet. Veranstalter Lars Bracker macht dafür stark erhöhte Gema-Gebühren verantwortlich. Die Kieler Lions-Clubs, die gestern ihr 10. Entenrennen im Rahmen des Kids-Festivals ausgetragen haben, erwarten einen Rekorderlös von 70 000 Euro.

Vielen Kindern und ihren Eltern dürfte es zunächst nicht aufgefallen sein, Dauergästen aber schon: Die Kids-Festival-Bühne fehlte an diesem Wochenende. „Wir hätten das Siebenfache an Gema-Gebühren bezahlen sollen“, erklärt Lars Bracker. Zwar stelle er das Thema Gema-Gebühren grundsätzlich nicht in Frage. Die bis zum Jahr 2013 entrichteten ungefähr 1 800 Euro hätten aus den Umsätzen erwirtschaftet werden können. Die jetzt geforderte Summe mache das unmöglich. Alle Aktionen für die Besucher seien kostenlos, das Festival finanziere sich ausschließlich durch Gastronomieverwertung und Sponsoren. Bracker sieht „schwarz“ für das Festival, sollte die Gema nicht mit den Gebühren runtergehen.

Die Besucher tummelten sich dessen unbeachtet auf dem Veranstaltungsgelände zwischen Geomar und Landeshaus. „Das Festival ist eine Institution, wir sind seit Jahren dabei“, erzählen Ole und Kathrin Beth, die ihrer Tochter Randi (10 Jahre) beim Klettern zuschauen. An allen drei Tagen sind auch Wolfgang Hamdorf und sein  Sohn Lars (9) per Fahrrad an die Kiellinie gefahren. „Die Kinder können hier toll spielen“, sagt der Kieler. An einem kleinen Tisch bemalt Jonas (3) zwei kleine gelbe Enten für sich und seinen Bruder Lias (acht Monate). Beide Enten sollen später beim 10. Entenrennen mitmachen.

Darauf hoffen an diesem Sonntag sicher viele, haben die Veranstalter der Benefiz-Veranstaltung – der Kieler Lions-Clubs LC Kiel, Kiel-Baltic, Kieler Förde, Kiel-Oben, Kiel-Siebzig, Kieler Sprotten und den Leos Tom Kyle – doch insgesamt 400 Gewinne in zwei Losserien im Gesamtwert von knapp 26 000 Euro ausgelobt. Das Großentenrennen, von Sponsoren finanziert, machte das möglich. 10 000 kleine Enten wurden im „Hauptrennen“ auf die Srecke zwischen Reventloubrücke und Landeshaus geschickt. Der Verkauf jeder Ente (5 Euro) sowie weitere Sponsorenspenden könnten den Lions erstmals einen Rekorderlös von 70 000 Euro bescheren. Geld, das sie dem Projekt „Wissen baut Brücken“ (Eingliederungshilfe für Kinder mit Migrationshintergrund) spenden. Damit haben die Clubs bisher die enorme Spendensumme von insgesamt 630 000 Euro aufgebracht. „Das ist ein wahnsinniger Erfolg“, freute sich dann auch Organisatorin und „Oberente“ Marlis Halft. Die Gewinner stehen ab 12 Uhr im Internet unter www.entenrennen-kiel.de.

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Darauf hoffen an diesem Sonntag sicher viele, haben die Veranstalter der Benefiz-Veranstaltung – der Kieler Lions-Clubs LC Kiel, Kiel-Baltic, Kieler Förde, Kiel-Oben, Kiel-Siebzig, Kieler Sprotten und den Leos Tom Kyle – doch insgesamt 400 Gewinne in zwei Losserien im Gesamtwert von knapp 26 000 Euro ausgelobt. Das Großentenrennen, von Sponsoren finanziert, machte das möglich. 10 000 kleine Enten wurden im „Hauptrennen“ auf die Srecke zwischen Reventloubrücke und Landeshaus geschickt. Der Verkauf jeder Ente (5 Euro) sowie weitere Sponsorenspenden könnten den Lions erstmals einen Rekorderlös von 70 000 Euro bescheren. Geld, das sie dem Projekt „Wissen baut Brücken“ (Eingliederungshilfe für Kinder mit Migrationshintergrund) spenden. Damit haben die Clubs bisher die enorme Spendensumme von insgesamt 630 000 Euro aufgebracht. „Das ist ein wahnsinniger Erfolg“, freute sich dann auch Organisatorin und „Oberente“ Marlis Halft. Die Gewinner stehen ab 12 Uhr im Internet unter www.entenrennen-kiel.de.

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