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Aktivistinnen wollen gerechte Bezahlung

"Equal Pay Day" Aktivistinnen wollen gerechte Bezahlung

Jedes Jahr rufen Frauenverbände weltweit zum "Equal Pay Day" auf. Auch in Kiel starteten Aktivistinnen zum Aktionstag in der Innenstadt.

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Die Mitstreiterinnen verschiedener Frauenverbände informierten in der Kieler Innenstadt über ungerechte Bezahlung.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Für eine gerechtere Bezahlung von Frauen sind am Sonnabend beim „Equal Pay Day“ Aktivistinnen verschiedener Interessensverbände wie dem Frauenbündnis Kiel, der Nordkirche und den Gewerkschaften auf die Straße gegangen.

„21 Prozent beträgt der geschlechtsspezifische Entgeldunterschied in Deutschland im Durchschnitt“, sagte Kristin Alheit. Als Sozialministerin der SPD verdiene sie zwar genauso viel wie ihre männlichen Ministerkollegen, in vielen anderen Berufszweigen sei dies aber mitnichten so. Erzieherinnen und Pflegerinnen würden für die gleiche Arbeit weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen erhalten. „Eine Ungerechtigkeit“, bekundeten Alheit und ihre Mitstreiterinnen, die in der Holstenstraße das Gespräch mit Passantinnen und Passanten suchten. Die Resonanz der Kieler bezeichneten die Aktivistinnen als positiv. Selbst viel Männer, die sich dem Gespräch stellten, hätten nicht nachvollziehen können, weshalb ihre Kolleginnen mitunter für die gleiche Arbeit weniger Lohn erhalten würden.

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