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Japaner besuchten Kieler Radparkhaus

Fahrradexperten in Kiel Japaner besuchten Kieler Radparkhaus

Eine 20-köpfige Delegation aus Japan informierte sich in Kiel, wie der Radverkehr gefördert werden kann. Am Bahnhof fotografierten sie die Details des Fahrradparkhauses, das Platz für 620 Räder bietet.

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Japanische Fahrradexperten besuchten die Radstation "Umsteiger" in Kiel.

Quelle: Frank Peter

Kiel. 20 japanische Radverkehrsplaner und Hersteller von Radabstellanlagen waren am Donnerstag zu Gast in Kiel. Sie wollten wissen, wie man die Flut von Rädern lenken kann. Da wurde nicht nur genau geschaut, wie Kiel das Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof betreibt, sondern auch, wie die Landeshauptstadt Velorouten, Fahrradstraßen und Schutzstreifen einsetzt, um den Radverkehr zu lenken.

Viele der Besucher stammten direkt aus Tokio. In der Millionenstadt machen immer wieder wild parkende Räder und Radfahrer auf den Gehwegen den Verkehrsfluss zunichte. Es gebe viele Unfälle, hieß es. Hier in Kiel schauten sie auf Ideen, Service und Tickets für eine mobile Stadt. Seit 2010 können Pendler am Bahnhof ihre Räder auf bewachten Stellplätzen parken. Die Radstation hat die Stadt 2,15 Millionen Euro gekostet. Die Auslastung liegt bei 70 Prozent. Eine Woche lang waren die Japaner in Europa unterwegs. Neben Kiel besuchten sie Utrecht, Groningen, Oldenburg und Kopenhagen. 

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Ein Artikel von
Kristiane Backheuer
Lokalredaktion Kiel/SH

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