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Stadt weist alle Vorwürfe zurück

Falckensteiner Strand Stadt weist alle Vorwürfe zurück

Nach den Vorwürfen der Betreiber von Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen am Falckensteiner Strand reagierte Bürgermeister Peter Todeskino reserviert und spricht von „Schlechtreden“.

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Die Radbügel sind eingewachsen. Nach Angaben der Stadt werden sie kaum benutzt.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. „Der Falckensteiner Strand ist bei Kielern und Gästen sehr beliebt. Daran hat der naturbelassene Charakter wesentlichen Anteil, da er sich dadurch deutlich von Stränden wie Laboe oder Schilksee mit ihren Promenaden unterscheidet“, sagte er. Die Stadtverwaltung sei dankbar für konstruktive Vorschläge, die dazu führten, dass alle Kieler den Naturraum genießen könnten.

 Der Forderung der Surfschule Westwind, die alten Stellplätze wieder zu bekommen, erteilte die Stadt ein Absage. Die Parkplätze hätten dem Betreiber nie ordentlich zugestanden, eine Bucht wurde nur geduldet. Mit der Umsetzung des Parkkonzeptes sei ihm ein Betreiberparkplatz zugewiesen worden. Und während des Be- und Entladens sei das Ordnungsamt nicht tätig geworden – wohl aber, wenn der Betreiber seinen Wagen unrechtmäßig geparkt habe. Ein Verfahren wurde beim Amtsgericht zu Gunsten der Stadt entschieden, teilte ein Stadtsprecher mit. Für die Tauchschule gelte dasselbe wie für die Surfschule: Die Unternehmen befinden sich in einem Landschaftsschutzgebiet. Stell- und Parkplätze würden an den Gebäuden nicht mehr geduldet – be- und entladen sei erlaubt.

 Die Stadt setzt sich nach eigenen Angaben für Inklusion ein. Dazu gehörten Parkplätze für Menschen mit Behinderungen in Strandnähe. Das Konstrukt „Seniorenparkplatz“ gebe es nicht. Und neben den tatsächlich eingewachsenen Radbügeln stünden Radlern zahlreiche modernere Bügel zur Verfügung, die auch sehr gut angenommen werden, so der Stadtsprecher. Die Flächen zwischen den Begrenzungssteinen würden einmal im Jahr geschnitten. Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes kämen schnell, wenn sie Hinweise bekommen. In einigen Fällen ist dies jedoch aus Gründen des Naturschutzes nicht möglich.

 Die Findlinge seien platziert worden, um unberechtigtes Parken und ein Zuparken der Straßen zu verhindern: Ein Ziel des Verkehrskonzepts am Falckensteiner Strand sei es, den Parksuchverkehr zu verhindern, so der Sprecher. Stattdessen sollten Besucher die zentralen Parkplätze benutzen. Der Palisadenweg sei bewusst eng gebaut worden. Die Straße solle in erster Linie Fußgängern und Fahrradfahrern einen bequemen Weg ermöglichen. Bei Begegnungsverkehr sollten Fahrzeuge an die Seite fahren und einander Vorfahrt gewähren.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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