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Tier- und Pflanzenwelt soll erhalten bleiben

Falckensteiner Strand Tier- und Pflanzenwelt soll erhalten bleiben

Der Falckensteiner Strand ist Teil des Landschaftsschutzgebietes „Zwischen Heischer Tal und Schilkseer Steilküste“. Was neben den Strandwällen und Dünen charakteristisch für die Küstenlandschaft ist, welche Pflanzen und Tiere dort beheimatet sind, das ist auf einer neuen Schautafel festgehalten.

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Landschaftsplanerin Sabine Leibnitz (links) und die Bundesfreiwilligen (von links) Jakob Grieser, Alexandra Friedrischak, Johanna Scharf, Moritz Friesch und Sarah Seyffert stellten gestern am Falckensteiner Strand eine Schautafel mit Infos und Bildmaterial zum Landschaftsschutzgebiet auf.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Das städtische Umweltschutzamt stellte sie am Mittwoch auf. Unter Anleitung von Landschaftsplanerin Sabine Leibnitz fixierten die Bundesfreiwilligen Sarah Seyffert, Alexandra Friedrischak, Johanna Scharf, Jakob Grieser und Moritz Friesch die Pfosten der zwei Meter hohen und 1,20 Meter breiten Holzkonstruktion mit einem Betonfundament im Sand am südlichen Ende des Falckensteiner Strandes – im Dreieck zwischen Leuchtturm, Restaurant Deichperle und Festung Friedrichsort.

 Fakten und Fotos für die Tafel trug Petra Harmeling vom Umweltschutzamt der Stadt zusammen. Im Fokus steht der Falckensteiner Strand als Anlandungsküste, deren Sandbereich sich immer weiter ausdehnt. Der Blick richtet sich zudem auf Pflanzen wie den Strandhafer und die Sand-Segge, die den Strand befestigen, während die Strand-Platterbse, der Europäische Meersenf und das Klebrige Greiskraut unverzichtbare Nahrungsquellen für viele Insekten sind. „Wir haben hier im Gebiet 76 Wildbienenarten, aber auch Strandkäfer und Wolfsspinnen“, erläuterte Sabine Leibnitz. Die Landschaftsplanerin wies außerdem auf die Bedrohung des Biotops durch eingeschleppte Pflanzenarten hin, nannte die Kartoffelrose, die einheimische, spezialisierte Arten verdränge. Im südlichen Teil des Falckensteiner Strandes sei 2007 die Kartoffelrose ausgegraben und ein Strandhaferfeld angelegt worden. „Ziel ist es, die Vielfalt zu erhalten“, betonte Sabine Leibnitz.

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