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Wünsche kommen auf die Liste

Falckensteiner Strand Wünsche kommen auf die Liste

Wie lässt sich die Situation am Falckensteiner Strand verbessern? Mit dieser Frage will sich jetzt der Ortsbeirat Pries/Friedrichsort intensiv beschäftigen. Erster Schritt ist die Gründung eines Arbeitskreises, in dem interessierte Bürger und Vertreter der zuständigen Ämter zu Wort kommen sollen.

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Den Ortsbeiratsvorsitzenden Hans-Meinert Redlin freut es, dass die Fahrradständer am Falckensteiner Strand an der Ecke Falkenhorst nicht mehr von Unkraut eingewuchert sind.

Quelle: Ingrid Haese

Pries/Friedrichsort. Auf seiner Sitzung am Mittwoch im Kulturladen Leuchtturm griff der Ortsbeirat den Punkt zur „Verbesserung der Situation am Falckensteiner Strand während der Badesaison“ auf, der bereits am 1. Juli auf der Tagesordnung stand. Damals hatte der Beirat das Thema aus zeitlichen Gründen auf sein erstes Treffen nach der Sommerpause verschoben. Ausgangspunkt für die Diskussion war ein von Ortsbeiratsmitglied Götz Daniel (Grüne) formulierter Antrag, über den an diesem Abend allerdings nicht abgestimmt wurde. Und weil Götz Daniel nicht anwesend war, trug der Ortsbeiratsvorsitzende Hans-Meinert Redlin (SPD) die Anliegen vor.

 Zu den Forderungen gehören das Aufstellen eines Fahrradständers vor dem runden Toilettenhaus, das regelmäßige Anstreichen des WC-Hauses, zwei neue Kaltwasserduschen, das Hochlegen des Weges zum Fähranleger, damit dieser sandfrei bleibt, bodennahe Lampen sowie Sitzbänke an der Strandpromenade, das Ausweisen von Grillplätzen, eine Durchsetzung des Hundeverbotes, neue Müllbehälter und die Schaffung eines FKK-Bereiches.

 In die Diskussion flossen Kritikpunkte ein, die Betreiber der Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen am Strand Anfang August vorgebracht hatten. Sie beschwerten sich über zugewucherte Fahrradständer, kritisierten den engen Anfahrtsweg zum Strand. Und sie wünschten sich für Senioren Parkmöglichkeiten in Strandnähe.

 Ortsbeiratsmitglied Gerhard Schorner (CDU) stellte fest: „Die Probleme sind bekannt, man hat den Eindruck, dass der Falckensteiner Strand sich nicht zum Tourismusmagnet entwickeln soll, außerdem diskutieren wir seit zehn Jahren über die Verkehrsführung.“ Und Hans-Meinert-Redlin sagte: „Unterschiedliche Interessen spielen eine Rolle, bisher standen die Diskussionen immer unter dem Thema Landschaftsschutzggebiet, man muss jetzt gucken, wie erhalten wir die Attraktivität und den relativ naturnahen Charakter am Falckensteiner Strand und wie bekommen wir eine Infrastruktur hin, die diese Punkte berücksichtigt und mitträgt.“

 Die Arbeitsgruppe, zu der Redlin gehört, will auflisten, welche Veränderungen sie sich für den Bereich Falckensteiner Strand – für den die Kieler Bäder GmbH, das Tiefbau-, das Grünflächen-, das Umweltschutz- sowie das Bürger- und Ordnungsamt zuständig sind – wünscht. Bürger, die sich daran beteiligen wollen, können sich beim Ortsbeirat melden.

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