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Richter warnt vor zu hohen Erwartungen

Fall Böken in Münster Richter warnt vor zu hohen Erwartungen

Acht Jahre nach dem Tod der Bundeswehr-Kadettin Jenny Böken auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ hat in Münster die Berufungsverhandlung in dem Fall begonnen. Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht warnte der Vorsitzende Richter am Mittwoch aber vor zu hohen Erwartungen.

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War der Dienst, den Jenny Böken auf der "Gorch Fock" verichtete, besonders lebensgefährlich? Darüber entscheiden die Richter.

Quelle: Uwe Paesler (Symbol)

Münster. Die Berufungsverhandlung werde die genauen Todesumstände von Böken im Jahr 2008 nicht aufklären können, sagte er. Es gehe nur um die Frage, ob den Eltern eine Entschädigung nach dem Soldatenversorgungsgesetz zustehe.

Die Eltern haben die Bundesrepublik auf Zahlung einer Entschädigung von 20.000 Euro verklagt, da ihre Tochter an Bord des Bundeswehr-Schiffes einen besonders lebensgefährlichen Dienst verrichtet habe und gesundheitlich angeschlagen gewesen sei. Bökens Dienstherr bestreitet dies und lehnt eine Zahlung ab. Die Soldatin aus Geilenkirchen bei Aachen war nur Stunden vor ihrem 19. Geburtstag während einer Nachtwache auf der Nordsee über Bord gegangen. Ihre Leiche wurde elf Tage später bei Helgoland im Wasser gefunden.

dpa

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Fall Jenny Böken
Foto: Vom Bug der „Gorch Fock“ stürzte 2008 die Offiziersanwärterin Jenny Böken in die Nordsee. Die Eltern fordern seither einen Prozess zur Aufklärung.

Offiziersanwärterin Jenny Böken verunglückte 2008 tödlich auf der "Gorch Fock". In Münster beginnt am Mittwoch um 10.15 Uhr die Anhörung in einem Berufungsverfahren, mit dem Jenny Bökens Eltern 20000 Euro Entschädigung von der Bundeswehr nach dem Soldatenversorgungsgesetz erstreiten wollen.

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