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Nächste Phase für die alte Seefestung

Festung Friedrichsort Nächste Phase für die alte Seefestung

Das Juwel am Strand scheint aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen. Bei den Planungen rund um die Festung Friedrichsort und das Gebiet Alt-Friedrichsort beginnt die nächste Phase. Nach dem Zwischenbericht zum 127 Hektar großen Terrain liegt jetzt das Struktur- und Nutzungskonzept vor.

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Das Gebiet „Festung Friedrichsort mit Alt-Friedrichsort“ ist insgesamt 127 Hektar groß. Es soll in den nächsten Jahren sowohl als touristischer Anziehungspunkt als auch für Gewerbe entwickelt werden.

Quelle: Jan Köhler-Kaeß

Kiel. Von den erarbeiteten Szenarien diente das als „Kieler Mischung“ bezeichnete als Grundlage für das Konzept. Da es nach Gesprächen mit allen Beteiligten „die größte gemeinsame Schnittstelle aller Belange abbilde“, heißt es in der Erklärung. Einfließen werden aber auch Bausteine aus den anderen beiden Szenarien „Tourismus“ und „Gewerbe“. Das daraus resultierende „Vorzugsszenario“ besteht im Wesentlichen aus drei Kernpunkten.

Rekonstruktion der Festung

Zum einen ist eine Neuordnung des Areals geplant mit einem Verkehrskonzept, das zum Beispiel die Erschließung von der Falckensteiner Straße Richtung Strand vorsieht. Dadurch könnte die Barriere zwischen Strand und Alt-Friedrichsort aufgehoben werden. Zudem soll die Festung in bestimmten Bereichen rekonstruiert werden wie die Wallanlagen und der Graben im Norden. Als Standortsicherung für schienenaffines Gewerbe bleiben die Gleisanlagen erhalten. Die Hallen, die jetzt noch von der Firma Vossloh genutzt werden, könnten für das Joint Venture der Deutschen Bahn und Toshiba genutzt werden.

Sobald das Struktur- und Nutzungskonzept die einzelnen Ausschüsse durchlaufen hat, würde in der nächsten Phase die Planung eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes stehen. Ziel ist es, die vorbereitende Untersuchung für das Gebiet Ende 2017 abgeschlossen zu haben.

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