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Spurensuche in der Brandwohnung

Feuer im Fünenweg Spurensuche in der Brandwohnung

Brandermittler der Kriminalpolizei haben am Montag ihre Arbeit in der ausgebrannten Wohnung im Fünenweg aufgenommen. Hinweise auf eine Brandstiftung liegen nicht vor, sagte der Polizeisprecher. Doch was war die Brandursache?

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Die Brandwohnung im Mehrfamilienhaus im Fünenweg wird jetzt von Brandermittlern untersucht.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Die Brandexperten der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen im Fünenweg in Mettenhof aufgenommen. Bei einem Feuer war am Freitagabend gegen 20.15 Uhr eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich um eine 72-jährige Bewohnerin. Die Frau war von den Löschtrupps der Feuerwehr unter Atemschutz in der brennenden Wohnung gefunden worden. Alle Rettungsversuche des Notarztes blieben ohne Erfolg.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben am Montag die Brandermittler der Kriminalpolizei ihre Arbeit in der Wohnung aufgenommen. Sie werden in den kommenden Tagen den Brandherd und die Ursache des Ausbruchs herausfinden. Hinweise auf Brandstiftung liegen nicht vor, so der Polizeisprecher.

Das Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten ist inzwischen wieder teilweise bewohnbar. Die zwischenzeitlich unterbrochene Stromzufuhr wurde wieder hergestellt. Die Brandwohnung und die darüber liegende Wohnung sind jedoch vorerst nicht bewohnbar.

 Bei dem Feuer waren die Flammen zeitweise mit so einer Wucht aus einem der Zimmerfenster geschlagen, dass durch die Hitze die Fenster der darüber gelegenen Wohnung platzten und die Flammen dort auf ein Wohnzimmer übergreifen konnten. Außerdem wurde die Hausfassade erheblich beschädigt. Eine vierköpfige Familie wurde unter Atemschutz von der Feuerwehr gerettet.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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