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Neue Heimat für Digitalwirtschaft

"Fleet 7" in Kiel Neue Heimat für Digitalwirtschaft

Mitten in der Innenstadt erhalten Kreative eine neue Heimat: Junge Unternehmen mit dem Schwerpunkt Digitalwirtschaft sollen im "Fleet 7" ab Herbst kommenden Jahres auf vier Ebenen und 2500 Quadratmetern jede Menge Raum bekommen - dort, wo einst das Druckzentrum der Kieler Nachrichten gestanden hat.

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Dort, wo früher die Papierrollen angeliefert wurden, entsteht der großzügige und helle Eingangsbereich des Fleet 7.

Quelle: s2n Architekten

Kiel. Die Gäste verteilen sich locker um Stehtische mit blauen Decken, es gibt Wraps und Hotdogs, letztere auch in veganer Version. Man schnackt und tauscht sich aus über das, was hier entstehen soll. Die Stimmung könnte entspannter nicht sein. Aber schließlich ist dies ja auch ein „Soft-Opening“, eine sanfte Eröffnung also, die das „Fleet 7“ als neue Heimat für Gründer – mitten in der Kieler Innenstadt – noch nicht in seiner anspruchsvollen Endversion präsentieren kann. Stattdessen gibt es Führungen durch das alte Druckzentrum der Kieler Nachrichten, in dem jungen Unternehmen mit dem Schwerpunkt Digitalwirtschaft ab Herbst kommenden Jahres auf vier Ebenen und 2500 Quadratmetern jede Menge Raum gegeben wird. Raum zum Arbeiten, zum Ideen entwickeln und vor allem: Raum zum Netzwerken.

Meetingräume und moderne Büros

„Coworking-Space“ heißt das Stichwort, wobei Coworking deutlich mehr umfasst als die Zusammenarbeit Selbstständiger in einer klassischen Bürogemeinschaft. Mieter, die hier einziehen, müssen sich um nichts anderes kümmern als um ihr junges Business. Alles andere wird so geboten, wie der Nutzer es wünscht. Das Angebot reicht vom einzelnen Schreibtisch mit Zugang zu schnellem Internet, Drucker, Scanner und Kopierer, Postservice und freier Nutzung der Meetingräume bis zum modernen Büro – technisch natürlich ebenfalls komplett ausgestattet.

Ambiente soll Kreativität anregen

Doch die Macher des Fleet 7 wollen Gründern nicht nur Arbeitsplätze bieten, moderne Infrastruktur und Service, sondern vor allem auch ein Ambiente, das die Kreativität anregt, weil man sich einfach wohl fühlt, und jede Menge Raum geboten bekommt, der zum lockeren Austausch ermuntert. „Offen, hell, flexibel“ – das seien ihre Anforderungen an die Architektur, sagte Ingrid Wernecke. „Denn genau das brauchen Start-ups“, betont die Geschäftsführerin der KN Services GmbH & Co. KG, die das Fleet 7 betreibt. Gleichermaßen entspannt und pulsierend werde die Atmosphäre sein.

Diese Visualisierungen zeigen, wie das Fleet 7 künftig aussehen soll.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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