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Land will Erstaufnahme an Uni selber bauen

Flüchtlinge in Kiel Land will Erstaufnahme an Uni selber bauen

Das Land Schleswig-Holstein wird die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Kieler Uni-Campus in Eigenregie bauen. Das gab das Innenministerium am Freitag bekannt.

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Das Land Schleswig-Holstein wird die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge am Kieler Uni-Campus in Eigenregie bauen.

Quelle: Julian Stratenschulte/dpa (Symbolfoto)

Kiel. Nahe dem Uni-Campus soll nach dem Kieler Modell ein Dorf für 600 Flüchtlinge entstehen. In fünf bis zehn Jahren sollen die Gebäude dann für Studenten umgebaut werden. So der Plan der Landesregierung. Realisiert werden sollten die Gebäude als ein Mietmodell: Ein Investor erwirbt das Gelände am Bremerskamp, errichtet in Modulbauweise die Gebäude und vermietet sie ans Land.

Doch diese Umsetzung ist offenbar gescheitert: In dem Vergabeverfahren habe sich kein Investor beworben, der den Ausschreibungskriterien genügt habe, teilte Patrick Tiede, Sprecher des Innenministerium am Freitag mit: „Das Land Schleswig-Holstein hat das Vergabeverfahren im sogenannten Mietmodell“ für die geplante Erstaufnahmeeinrichtung Kiel Bremerskamp aufgehoben.“ Es werde auch kein neues Vergabeverfahren geben. Vielmehr will das Land nun auf Basis der bisherigen Planungen die Erstaufnahmeeinrichtung als Eigenbau errichten.

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Ein Artikel von
Heike Stüben
Lokalredaktion Kiel/SH

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