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Kiel nutzt erneut Ex-C&A-Gebäude

Flüchtlingsunterkunft Kiel nutzt erneut Ex-C&A-Gebäude

Schlafplätze dringend benötigt: Die Landeshauptstadt Kiel öffnet das ehemalige C&A-Gebäude ab sofort bis Montag erneut zur Unterbringung von Transitflüchtlingen. Wie die Stadt am Donnerstagnachmittag mitteilte, beruft sie sich dabei auf das Landesverwaltungsgesetz, um Obdachlosigkeit kurzfristig zu verhindern.

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Bereits vor rund einer Woche nahm die Landeshauptstadt Kiel das C&A-Gebäude als Unterkunft in Beschlag.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer (Archiv)

Kiel. „Es geht jetzt darum, humanitär zu handeln und angesichts der kalten Temperaturen zu verhindern, dass die Transitflüchtlinge gesundheitlich Schaden nehmen“, wird Sozialdezernent Gerwin Stöcken in einer Pressemitteilung der Landeshauptstadt zitiert. In den vergangenen drei Nächten seien rund 1200 Flüchtlinge, die nach Skandinavien weiterreisen wollen, in Kiel angekommen. Die Plätze auf der Stena Line nach Schweden reichen nicht mehr aus, um genügend Menschen die Abfahrt zu ermöglichen.

Vor dem Hintergrund sei die Markthalle am Bootshafen, die durchgängig als Unterkunft genutzt wird, überfüllt und müsse ergänzt werden. Bis Montagnachmittag, 15 Uhr, will die Stadt im Erd- und Obergeschoss des benachbarten ehemaligen Warenhauses 350 Plätze bereithalten. Der Eigentümer wurde über die Maßnahme informiert.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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