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Heimerfolg für Leif Schröder-Groeneveld

KN-Förde-Triathlon 2017 Heimerfolg für Leif Schröder-Groeneveld

Den anvisierten Doppelerfolg hoben sich die USC-Triathleten für den runden Geburtstag im kommenden Jahr auf, und doch war der 29. KN-Förde-Triathlon wieder ein voller Erfolg.

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Ab ins kühle Nass: Beim Förde-Triathlon 2017 ging es für die Teilnehmer in die Kieler Förde.

Quelle: Sonja Paar

Kiel. Während sich die Himmelstore am Tag zuvor beim Kinder-Duathlon noch sperrangelweit geöffnet hatten, präsentierte sich die Landeshauptstadt am Sonntag von seiner Glanzseite. Sonne satt und haufenweise strahlende Gesichter: das ist Triathlon „made in Kiel“.

Grandiose Stimmung bei 17 Grad im Wasser

Morgens um halb neun war von der bald vorherrschenden Volksfeststimmung rund um das Seebad Düsternbrook allerdings noch nicht viel zu spüren. Sanft wog die glitzernde Förde bei nahezu Windstille vor sich hin und die eingefleischten Triathlonfans zogen in kleinen Gruppen zum Startbereich des Triathlonklassikers. Eine halbe Stunde später sollte bereits der erste Startschuss erfolgen. 32 Mannschaften der schleswig-holsteinischen Landesliga sprangen um neun Uhr, unbemerkt vom Großteil der Kieler Bevölkerung und dennoch grandioser Stimmung in die 17 Grad kühlen Fluten. Unter tosendem Applaus überquerte als Erster „Oldie“ René Kirschke den Steg zurück zum Ufer, fiel auf der folgenden Rad- und Laufstrecke jedoch auf Rang 22 und damit zwei Plätze hinter seinen Dauerkonkurrenten Markus Groth vom Triathlon Dänischer Wohld zurück. Dieser freute sich sichtlich über die Unterstützung der mitgereisten Fans. „Freunde von mir sind heute zum ersten Mal zum Zuschauen da. Da wusste ich vorher gar nichts von. Das war eine tolle Überraschung“, so der Vater von Kaderathlet Junias Groth, der am Mittag gemeinsam mit Janne Schreber von der SG Athletico Büdelsdorf eine erfolgreiche Jugendstaffel stellte und bereits vorher selbstbewusst verkündete: „Wir wollen gewinnen, auch wenn unser dritter Mann leider krankheitsbedingt passen musste.“ Daraus wurde im Gesamtklassement jedoch nichts, denn das „ Fun Team Raisdorf“ mit Nils Hagge, Klaus Lehmann und dem überragenden Läufer Claudius Michalak war noch gut eine Minute schneller.

Zum Glück spielte das Wetter mit

Vorher war allerdings noch der Start des Olympischen Triathlon, welcher die längste Distanz (1,5/40/10km) des Tages darstellte. Da die Regionalligisten des USC Kiel diesmal zeitgleich keinen Ligabetrieb hatten, war die Hoffnung groß, dass ein heimischer Athlet triumphieren könnte, doch erneut hatte mit Fabian Günther ein Hamburger etwas dagegen einzuwenden. Der erfahrene Bundesligatriathlet des ProEnzym Teams kam zunächst als Fünfter mit gut 15 Sekunden Rückstand auf den Kieler „Schwimmexperten“ Silas Köhn aus dem Wasser, konnte sich daraufhin als schnellster Radfahrer des Feldes aber einen deutlichen Vorsprung auf seinen Konkurrenten herausfahren. Trotz des zeitgleich in der Hansestadt ausgetragenen Ironmans triumphierten so sowohl bei den Herren (1:59:23 Std.) als auch bei den Damen durch Daniela Hoyer (2:32:27 Std./Team Triathlon Hamburger Hochschulen) zwei Hamburger. Später im Ziel verriet Günther: „Das war der letzte Test für die Mitteldistanz-DM nächstes Wochenende im Allgäu“. Dahinter landeten im Doppelpack Köhn und Dominic Adlung vom USC Kiel, die sich sowohl über die gute Stimmung als auch die perfekten Bedingungen vor ihrer Heimkulisse freuten, denn „egal ob Zuhause oder sonst wo, wenn das Wetter nicht mit spielt, bringt es einfach keinen Spaß“, so Adlung, der auf dem Rad gern mehr Zeit auf seinen Teamkollegen Köhn gut gemacht hätte. Dieser freute sich über seinen ersten Podestplatz beim KN-Förde-Triathlon. „Es lief heut einfach ziemlich perfekt“.

Ins Ziel mit deutlichem Vorsprung

Ebenso perfekt beschrieb wenig später auch Leif Schröder-Groeneveld (USC/Wittenseer) sein Rennen auf der Volksdistanz, welches der einstige Hindernisläufer mit deutlichem Vorsprung vor den beiden Rother Gästen Peter und Simon Luff in gerade einmal einer Stunde und 32 Sekunden beendete. „Vor drei Jahren habe ich hier meine Triathlonlaufbahn als Zweiter begonnen. Jetzt hier zu triumphieren, ist schon geil.“, so ein freudestrahlender LSG. Bei den Damen musste sich Vorjahressiegerin Heidi Wehrmann der Gettorferin Simone Kohls  in 1:11:58 Std. geschlagen geben.

Der 29. KN-Förde-Triathlon war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

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