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Tut die Stadt wirklich genug?

Förderung des Radverkehrs Tut die Stadt wirklich genug?

Hinter dem „Fahrradklima-Test“ verbirgt sich nicht geringeres als die weltweit größte Befragung zur Fahrradfreundlichkeit der Gemeinden. Stärken und Schwächen bei der kommunalen Förderung des Radverkehrs sollen dabei deutlich werden.

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Bürgermeister Peter Todeskino, Andreas Aden und Carsten Massau (beide ADFC) sowie Oberbürgermeister Ulf Kämpfer werben für eine Teilnahme an der Online-Abstimmung.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Noch bis Mittwoch, 30. November, kann ein jeder seine persönliche Wahrnehmung zur Situation im eigenen Ort loswerden. Dazu muss lediglich ein Online-Fragebogen ausgefüllt werden, der aus knapp 30 Punkten besteht.

Dass das Ziel, eine möglichst fahrradfreundliche Kommune zu sein, bei der Stadt Kiel einen hohen Stellenwert hat, betont Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). „Für viele Menschen ist die Fahrradfreundlichkeit einer Stadt ein Faktor, der die Lebensqualität entscheidend bestimmt“, sagt der Verwaltungschef. „Kiel ist eine Stadt der kurzen Wege, die sich hervorragend mit dem Rad bewältigen lassen.“ Auch Bürgermeister Peter Todeskino (Grüne) hebt hervor, dass in den vergangenen Jahren vonseiten der Stadt „sehr viel für den Radverkehr getan“ wurde. „Mit dem Test können die Kielerinnen und Kieler uns zeigen, wo wir noch nachbessern sollen.“ Besagten Fahrradklima-Test gibt es inzwischen zum siebten Mal, veranstaltet wird er vom Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC). ADFC-Landeschef Thomas Möller drückt Kiel die Daumen: „Wir würden uns freuen, wenn Kiel die bisherige Fahrradhauptstadt Münster im Fahrradklima-Test bald überholt“, gibt er zu Protokoll. Die Infrastruktur in der Landeshauptstadt sei „in vielen Bereichen schon besser“.

Bei der Umfrage können die Teilnehmer unter anderem angeben, ob das Radfahren in ihrer Kommune „Spaß macht“ – oder nicht. Außerdem können die Bürger bewerten, ob in ihren Augen Falschparker konsequent von den Radwegen entfernt werden – oder eben nicht. Und ob sich das Radfahren insgesamt sicher anfühlt – oder nicht.

Bei der bisher letzten Auflage des Tests im Jahr 2014 – bei der Kiel im bundesweiten Vergleich den sechsten Platz belegte – haben mehr als 100000 Menschen mitgemacht. Die Situation in 468 Gemeinden wurde dabei erfasst. Die Ergebnisse der jetzigen Umfrage sollen im Frühjahr kommenden Jahres vorgestellt werden.

Bewertungen im Internet unter www.fahrradklima-test.de

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Ein Artikel von
Thomas Paterjey
Lokalredaktion Kiel/SH

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