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TransRussia Express hält wieder in Kiel

Frachtfähre „Finnsun“ TransRussia Express hält wieder in Kiel

Nächtliche Premiere im Ostuferhafen: In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag machte im Kieler Ostuferhafen erstmals die Frachtfähre „Finnsun“ fest, die in dem Liniendienst zwischen Deutschland und Russland pendelt.

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Der Fährdienst TransRussia Express hält wieder in Kiel.

Quelle: Frank Behling

Kiel. Der Roll-on-Roll-off-Frachter war von Lübeck gekommen und hatte in der Nacht in Kiel Ladung für Russland übernommen. Am Sonntagmorgen nahm das Schiff dann Kurs auf den russischen Hafen Ust-Luga. Die "Finnsun" gehört zum Liniendienst TransRussia Express der Reederei Finnlines. Der Dienst befördert nur Ladung und keine Passagiere. Jeden Sonnabend um 19 Uhr startet die Fähre in Lübeck und nimmt dann zunächst Kurs auf Kiel. Gegen 23 Uhr macht das Schiff dann im Kieler Ostuferhafen fest, wo gegen Mitternacht weitere Lkw geladen werden.  

Die „Finnsun“ ersetzt im Russlandverkehr den litauischen Frachter „Botnia Seaways“, der bislang auf der Route zwischen Kiel und Ust-Luga pendelte. Dieser Dienst erfolgte bislang parallel zum TransRussia Express. Durch den Einbruch im Russland-Verkehr hatten die Reedereien in den vergangenen Monaten starke Einbrüche bei den Gütermengen und gleichzeitig erhebliche Überkapazitäten.

Deshalb hat die Reederei DFDS im September eine Chartervereinbarung mit der Reederei Finnlines unterzeichnet, wie Seehafenchef Dirk Claus bei der Sprottenback verkündete. Zukünftig nutzt DFDS auf der TransRussia-Fähre von Finnlines ein Fahrzeugdeck. Damit werden die Linien von Lübeck nach Russland und Kiel nach Russland besser kombiniert. Außerdem gibt es erstmals jeden Sonnabend eine Schiffsverbindung von Lübeck nach Kiel. 

Die „Finnsun“ wurde 2012 in China gebaut und hat 2300 Lademeter für Lastwagen und rollendes Schwergut. Außerdem kann das 189 Meter lange Schiff Container an Deck mitnehmen. Die finnische Reederei war bereits bis 2003 Stammkunde in Kiel und betrieb vom Ostuferhafen aus den TransRussia Express nach St. Petersburg. Danach wechselte Finnlines mit diesem Dienst nach Lübeck und pendelt seitdem zwischen Trave und Newa. Jetzt gab es mit der „Finnsun“ eine Rückkehr des Dienstes nach Kiel.

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Ein Artikel von
Frank Behling
Lokalredaktion Kiel/SH

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