23 ° / 16 ° wolkig

Navigation:
Jugend wünscht sich eine Rutsche

Freibad Katzheide Jugend wünscht sich eine Rutsche

„Rutsche“, sagt Pia (12). „Rutsche", sagt Armin (13). „Rutsche“, sagt Dominik (15). Eine „große Rutsche“ wünscht sich Amachi (12): Was dem Nachwuchs in Katzheide fehlt, ist eindeutig. Doch davon abgesehen ticken die Elf- bis 21-Jährigen überraschenderweise kaum anders als die Erwachsenen.

Voriger Artikel
Eine Frau hat Kiels Steuern im Griff
Nächster Artikel
Klares Votum: Stritzl soll wieder in den Bundestag

Der zwölfjährige Amachi und sein ein Jahr jüngerer Bruder Uche wünschen sich eine Rutsche für das Freibad Katzheide.

Quelle: Martin Geist

Kiel. „Frei baden und Ideen einbringen!“, lautete die Devise am Sonnabend bei der Jugendbeteiligung zur Zukunft von Katzheide. Eine prima Idee eigentlich. Die Zielgruppe mit kostenlosem Eintritt und Gratis-Bratwurst locken, ihnen ihren Badespaß zu gönnen und sie nebenbei für eine halbe Stunde Demokratie zu gewinnen, dieses Konzept könnte kaum besser sein. Wohl aber hätte das Wetter entschieden besser sein können, sodass von Massenandrang keine Rede sein konnte. Es tröpfelte halt so dahin, was gleichwohl dazu führte, dass am Ende mehr als 20 Jugendliche ihre Meinung kundgetan hatten.

Der Großteil der Jugendlichen wünscht sich eine richtig schicke Rutsche für Katzheide. Und auch ein Sprungturm ist für viele ein Muss. Andere Bedürfnisse kommen dagegen bescheiden daher. Eine Ausleihmöglichkeit für Wasserbälle, Nudeln und andere Spielgeräte wären eine schöne Sache, auch kostenloses WLAN und vor allem ein Imbiss, weil Pommes und Eis einen Freibadbesuch halt erst so richtig rund machen.

Flächen, die speziell für Fußball oder Volleyball ausgewiesen sind, stellen dagegen kaum ein Thema dar. Und noch weniger interessiert sich der Nachwuchs für Wasserfontänen, bespielbare Brunnen oder andere Spaß-Elemente.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3