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Katzheide: Nächstes Jahr voller Betrieb

Freibad Katzheide: Nächstes Jahr voller Betrieb

Gute Nachrichten zu Katzheide: Nachdem das abgedichtete Nichtschwimmerbecken die am 30. August beendete Saison durchgehalten hat, sieht es auch fürs Schwimmerbecken günstig aus. Aller Voraussicht nach kann damit die Saison 2016 in vollem Betrieb gefahren werden.

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Das Freibad Katzheide soll 2016 wieder komplett nutzbar sein.

Quelle: Martin Geist

Kiel. Die Kieler Bäder GmbH hat dieses Jahr nur die Einspüldüsen um das Nichtschwimmerbecken abdichten lassen. Einerseits, um zu testen, ob die Sache funktioniert, andererseits auch, weil der Schwimmerbereich teils von Schimmelpilzen befallen war, deren Gesundheitsschädlichkeit sich nicht auf die Schnelle ermitteln ließ. Wie SPD-Ratsherr Michael Schmalz am Mittwochabend dem Ortsbeirat Gaarden mitteilte, liegt der Laborbefund des Universitätsklinikums nun vor. Demnach seien die Pilze zwar „nicht schön anzusehen, aber auch nicht gefährlich“.

Der zuständige Dezernent Gerwin Stöcken bestätigte dies am Donnerstag im Ausschuss für Schulen und Sport. Zugleich zeigte er sich erleichtert darüber, dass das Schwimmerbecken im Sommer trotz Sperrung mit Wasser gefüllt war. Er verwies auf das tragische Unglück im fränkischen Kulmbach, wo zwei Männer nächtens ins Freibad eindrangen, nichtsahnend in ein leeres Becken sprangen und dabei den Tod fanden.

Ratsherr Schmalz bekräftigte derweil, dass Katzheide gemäß Beschlusslage offen bleiben soll, bis das neue Zentralbad fertig ist. Zugleich verwies er diverse im Stadtteil kursierende Gerüchte zu diesem Thema ins Reich der Phantasie. Dass auf dem Freibadgelände Wohnhäuser gebaut werden sollten, sei ebenso Unfug wie die Kunde, wonach an Container für Flüchtlinge gedacht werde. Kieler Politik sei eindeutig, dass Gaarden und Mettenhof keine weiteren Gemeinschaftsunterkünfte bekommen, „weil diese beiden Stadtteile schon jetzt den Großteil der Integrationsarbeit leisten“.

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