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Eiderbad als Vorbild für Katzheide?

Freibäder Eiderbad als Vorbild für Katzheide?

In der kommenden Woche startet in Kiel die Freibad-Saison. Genau rechtzeitig dafür werden im Eiderbad in Hammer die Sanierungen abgeschlossen. Auch das Sommerbad Katzheide öffnet am Montag. Hierfür hat Sportdezernent Gerwin Stöcken neue Sanierungspläne.

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Sie sind von der Sanierung des Eiderbades in Hammer begeistert: Sportdezernent Gerwin Stöcken (links) und Frank Löser, Geschäftsführer der Kieler Bäder GmbH, wollen, dass auch in Katzheide ein Edelstahlbecken eingebaut wird

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Seit Oktober vergangenen Jahres war die Stadt mit der Sanierung des Freibades in Hammer beschäftigt. Nun sind die Arbeiten beendet, und das Bad kann am kommenden Freitag, 23. Juni, eröffnen.

In das Schwimmbecken ist ein Edelstahlbecken eingesetzt worden. Gleichzeitig wurde es von 30 auf 25 Meter verkürzt. Rund 700000 Euro hat die Sanierung gekostet.

"Das neue Edelstahl-Becken hat viele Vorteile. Es ist viel haltbarer, außerdem ist es einfacher zu pflegen und deshalb auch günstiger im Unterhalt", erzählt der Geschäftsführer der Kieler Bäder GmbH Frank Löser. Er ist begeistert von dem neuen Becken. Genauso geht es auch Sportdezernent Gerwin Stöcken.

Weil die Sanierung in Hammer so gut verlaufen ist, denkt Stöcken darüber nach, wie man die Erfahrungen in Katzheide anwenden könnte. "In Katzheide könnte auch ein Edelstahlbecken eingebaut werden", so Stöcken. Doch die Planungen gehen noch weiter: Das jetzige 50-Meter-Becken soll geteilt werden, in ein 25-Meter-Becken und ein kleineres Becken. Zwei 50-Meter-Bahnen am Rand sollen nach Vorstellung des Dezernenten aber zumindest im Sommer erhalten bleiben. Denn anders als bisher soll das Bad auch im Winter genutzt werden können: Über das 25-Meter-Becken soll eine Traglufthalle gebaut werden.

Löser hält die Pläne Stöckens für richtig, gerade für den Schwimmunterricht brauche man jeden Quadratmeter Wasserfläche.

Noch ist aber nichts entschieden. Bis Herbst soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen. Gleichzeitig sollen auch die zuständigen Gremien und die Bürgerinitiative "Katzheide Ja" beteiligt werden. "Mir ist es wichtig, dass die Bürger die Umgestaltung als Gewinn wahrnehmen", sagt Stöcken. Bis Ende des Jahres sollen dann die notwendigen Ausgaben in den Haushalt einfließen. Bisher rechnet Stöcken mit Kosten von gut 1,4 Millionen Euro. Mit der Eröffnung des umgestalteten Sommerbades ist aber wohl nicht vor 2019 zu rechnen.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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