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200 gehen für den Frieden auf die Straße

Ostermarsch 200 gehen für den Frieden auf die Straße

Kooperation statt Konfrontation – so lautete das Motto des diesjährigen Ostermarschs in Kiel. Gut 200 Menschen waren am Sonnabend dem Aufruf des Kieler Friedensforums gefolgt, ein Zeichen für Frieden und Abrüstung zu setzen.

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Gut 200 Menschen kamen am Sonnabend zum Ostermarsch auf den Asmus-Bremer-Platz.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Der Ostermarsch ist notwendiger denn je“, sagte Benno Stark, Sprecher des Kieler Friedensforums, bei der Kundgebung auf dem Asmus-Bremer-Platz. Man müsse angesichts der neuen Militärschläge der USA in Syrien und Afghanistan ein deutliches Zeichen setzen. „Solche Bomben, wie sie jetzt in Afghanistan eingesetzt wurden, müssen geächtet werden.“

Auch DGB-Geschäftsführer Frank Hornschu unterstützte das Motto des Kieler Ostermarsches. Er sprach sich außerdem vehement gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben aus, wie US-Präsident Trump sie von den Nato-Mitgliedsländern fordert. „Das müssen wir in jedem Fall verhindern. Das Geld kann viel besser für Bildung oder für faire Entwicklungshilfe eingesetzt werden.“ 

Seit den 1960er Jahren gehen in der ganzen Bundesrepublik jedes Jahr zu Ostern Menschen auf die Straße, um sich für Frieden und Abrüstung stark zu machen. Die Ostermärsche erlebten Anfang der 1980er Jahre angesichts des Nato-Doppelbeschlusses ihren Höhepunkt. 

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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