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Politik feiert Erfolgsgeschichte

Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule Politik feiert Erfolgsgeschichte

Es sind erst einige Monate her, da wurde um den Erhalt der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule am alten Standort heftig gestritten. Nach lautstarken Protesten von Eltern und Lehrkräften fand sich ein neues Kooperationsmodell mit der auslaufenden Timm-Kröger-Schule, das offenbar gut ankommt.

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Die Zusammenlegung der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule mit der Timm-Kröger-Schule ist ein Erfolg.

Quelle: Christoph Jürgensen (Archiv)

Kiel. Das belegen die aktuellen gestiegenen Anmeldezahlen, die Oberbürgermeister Ulf Kämpfer in der jüngsten Ratssitzung als „frohe Botschaft“ bekanntgab. Der neuen Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule liegen insgesamt 110 Anmeldungen vor, aufgeteilt in 75 am Standort Langenbeckstraße und 35 am Standort Elendsredder in der Wik.

 Bildungsdezernentin Renate Treutel feiert die Zusammenlegung als Erfolgsgeschichte für die Kieler Schullandschaft: „ Ich freue mich sehr darüber, dass Eltern trotz der hoch emotionalen Entscheidungs-Dynamik im letzten Jahr Vertrauen in die neue Schule mit zwei Standorten und ihren Angeboten entwickelt haben.“ In dieselbe Kerbe schlagen die Schulpolitiker. Die Zahlen zeigten, betonten Beate Friedrichs-Heinemann (SPD), Andrea Hake (Grüne) und Armin Petersen (SSW), dass die politische Entscheidung, an beiden Standorten festzuhalten, richtig gewesen sei.

 Der Standort Langebeckstraße werde dreizügig, der Standort Elendsredder bekomme zwei Züge, sodass der Neuaufbau des Schulstandortes in der Wik weiterlaufen könne. Und: „Auch die Grundschule ist mit einer Klasse weiterhin im Boot.“ Nach Ansicht von CDU-Ratsfrau Elisabeth Pier ist der Erfolg auf das „enorme Engagement“ der Friedrich-Junge-Schule zurückzuführen: Sie habe mit vielfältigen Aktionen erreicht, den guten Ruf der Schule auf den Standort am Elendsredder zu übertragen und damit die Eltern ermutigt, ihre Kinder dort anzumelden.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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