21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Friedrich-Junge-Schule Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Lange hat es gedauert, bis die Schulen am Elendsredder auf dem richtigen Kurs waren. Seit diesem Schuljahr ist die Grund- und Gemeinschaftsschule nun mit der Friedrich-Junge-Schule vereint. Der Blick ist nach vorne gerichtet, die Resonanz durchweg positiv.

Voriger Artikel
Ein Ausweg aus der Stille
Nächster Artikel
Ab sofort gibt es Karten

Sorgen fürs kreative Programm der Betreuten Grundschule: Sabine Tänzer, DRK-Bereichsleitung Schulkindbetreuung, und Einrichtungsleiterin Regina Rathje (re.).

Quelle: Karina Dreyer

Wik. „Auch wenn wir noch viel Aufbau leisten müssen: Wie wir miteinander kommunizieren und umgehen, zeugt von positiver Schwingung“, erklärte Thomas Willers, der nach der kurzen Amtszeit des neuen Schulleiters, beide Schulen kommissarisch leitet. Ob Stadt, Kollegen, Eltern oder DRK als Träger der Betreuten Grundschule und Offenen Ganztagsschule: Wichtig ist allen, dass die Schule in Zukunft ein dauerhafter und verlässlicher Lernort ist.

 Dazu gehören einige Säulen: Seit 2011 gibt es eine Betreute Grundschule mit Mittagessen, Hausaufgabenhilfe, kreativen, musikalischen und sportlichen Freizeiten sowie Ferienbetreuung, beschreibt Einrichtungsleiterin Regina Rathje. In diesem Schuljahr kam eine offene Ganztagsschule hinzu: Selbstverteidigung, Tischtennis, Gitarre, Schach und eine Theater-AG. „Bei den Angeboten orientieren wir uns stark an den Interessen der Schüler“, beschreibt Sabine Tänzer, Leiterin des DRK-Bereichs Schulkindbetreuung. Sie wünscht sich eine stärkere Verzahnung mit näheren Umfeld, beispielsweise mit Altenheimen, Kirchen und Sportvereinen.

 2013 wurde eine neue Kita direkt an der Schule eröffnet. „Das ist doch ein super Bildungsangebot: Von der Kita bis zur zehnten Klasse können die Kinder im Stadtteil bleiben, zudem gibt es in der Nähe zwei Gymnasien“, betont Stadträtin Renate Treutel. Mit dem Ernst-Barlach-Gymnasium, der Hebbelschule und dem Regionalen Bildungszentrum sei man schon im Gespräch, erklärte Willers. Auch in Blick auf ein vereinseigenes Leistungszentrum des THW in Projensdorf möchte die Schule Kontakte knüpfen, denn nicht alle angehenden Handball-Profis würden das Gymnasium besuchen, einige auch die Gesamtschule, sagt Willers.

 Platz genug hätte die Schule für rund 500 Schüler: 22 Klassenräume stehen zur Verfügung, die im Moment von 180 Schüler der ersten bis zur zehnten Klasse genutzt werden. Um einen Leerstand zu vermeiden, werden neun Klassen der Förde-VHS in Integrationskursen unterrichtet. „Und die Fachräume am Elendsredder und in der Langenbeckstraße werden nach und nach auf den neuesten Stand gebracht“, sagt Schulrätin Barbara Weber.

 Auch für eine multifunktionale Mensa gibt es ambitionierte Pläne: Bis zum nächsten Schuljahr soll sie fertig sein und rund 100 Schülern Platz bieten, kündigte Iris Diekelmann, Leiterin des Schulamtes, an. Einig sind sich alle: Die Schulen am Elendsredder sind aus dem Dornröschenschlaf aufgewacht. „Auch die Eltern sind begeistert und möchten helfen, was tolles aufzubauen“, erklärte Ricci Giese, Vorsitzende des Schulelternbeirates.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Events in Kiel

Veranstaltungen in Kiel
Aktuelle Termine, News, Infos.

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3