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Natur unter die Lupe genommen

Verein Kollhorst Natur unter die Lupe genommen

Wie sieht die heimische Tier- und Pflanzenwelt aus? Wo ist sie in Gefahr? Was macht sie so schützenswert? Diese Fragen waren der rote Faden, der die Angebote auf dem Frühlingsfest des Vereins Kollhorst miteinander verband. Erwachsene wie Kinder waren eingeladen, sich rund um Naturschutz zu informieren und an Aktionen teilzunehmen.

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Was ist typisch für welche Vogelart? Das Zuordnungsspiel des Naturschutzbundes, das die Vorstandsmitglieder (v.l.) Andreas Schneider-Bujack und Friedrich Brinker gestaltet hatten, war für die Jungen (v.r.) Emil und Collin keine Hürde.

Quelle: Ingrid Haese

Kiel /Hasseldieksdamm. Bei strahlendem Sonnenschein erschienen zahlreiche Besucher auf dem Gelände am Kollhorster Weg, um Teile des Naturerlebnisraums „Alte Stadtgärtnerei Kollhorst und Umgebung“ für sich zu entdecken. Pünktlich zum Frühlingsfest hatte Jennifer Brokbals, die ein freiwilliges ökologisches Jahr absolviert, mit Unterstützung von Helfern die Kräuterschnecke im Sinnesgarten neu angelegt. Spiralförmig reihen sich jetzt Pflanzen wie Lavendel, Thymian, Rosmarin und Melisse in einem mit Feldsteinen begrenzten Hochbeet aneinander. Startpunkt ist ein Miniteich. „Wichtig ist, dass der Teich im Süden liegt, im oberen Teil wachsen die wärmeliebenden Kräuter, unten haben wir Kompostboden, je höher es geht, desto sandiger wird die Erde“, erläuterte Jennifer Brokbals.

Viel zu entdecken gab es auch am Stand des Naturschutzbundes Kiel. Die Vorstandmitglieder Andreas Schneider-Bujack und Friedrich Brinker machten die Besucher mit der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ vertraut, bei der Bürger jedes Jahr einmal aufgerufen sind, jeweils eine Stunde lang die Vögel „vor der Haustür“ zu zählen. Die beiden Männer informierten außerdem zu Vogelschutz-Themen wie „Gärtnern ohne Gift“ und „Verzicht auf Torf“. Kinder durften Vogelbilder den richtigen Namen zuzuordnen oder sich spielerisch der Lebensweise der gefiederten Tiere nähern. „Ich finde Schwalben toll, die sind wie Düsenjets“, stellte der achtjährige Collin fest.

An anderen Vereinsständen bekamen die Besucher zum Beispiel Tipps zum Anlegen naturnaher Gärten oder lernten Eckpunkte der Imkerei kennen. Kinder hatten ihren Spaß bei einer Geländerallye, beim Hüttenbau und beim Brotbacken. Im Herbst feiert Kollhorst erneut, dann steht das Apfelfest im Kalender.

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Foto: Henrik Möbel und Mariesa Suhr, die ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Kollhorst machen, werden den Gartenfreunden zeigen, welches Werkzeug für die Pflege eines Tischbeets von Nutzen ist.

„Unbehindert Garten und Natur erleben“ heißt ein neues Projekt mit dem der Verein Kollhorst am Montag an den Start geht. Es ist konzipiert für Menschen mit und ohne Handicap, die gern an der frischen Luft sind, Spaß daran haben, Beete zu pflegen und mit Freude Blumen, Obst sowie Gemüse anpflanzen.

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