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Erst Protest – dann viel Bewunderung

Gaardener Kulturfrühlings Erst Protest – dann viel Bewunderung

Zum Finale des Gaardener Kulturfrühlings stieg am Sonnabend im „Grünen Eck“ in Gaarden ein Frühlingsfest. Dass dies in aller Harmonie geschah, war ursprünglich keineswegs absehbar.

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Annkathrin Pick am Hochbeet, das die Szenegärtner selbstverständlich eigenhändig gebaut haben.

Quelle: Martin Geist

Kiel. Schließlich hagelte es heftige Proteste, als der Kinder- und Jugendhilfeverbund (KJHV) Kiel Anfang 2012 an der Ecke Wilhelmstraße/Mühlenweg das Projekt Szenegarten startete. Anwohner fürchteten Randale, Dealereien und andere Belästigungen und liefen Sturm dagegen.

Doch das ist Vergangenheit. Heute ernten die Gärtner vom „Grünen Eck“ Bewunderung dafür, was sie aus der einst verwilderten Ecke gemacht haben. Teich, Voliere, Bienen, eine Werkstatt, vielerlei Sitzecken, alles wurde im Lauf der Jahre selbst geschaffen. Zum ursprünglichen Garten kam bald eine zweite Parzelle dazu, die öffentlich zugänglich ist und gern von älteren Menschen für eine kleine Rast im Grünen genutzt wird. Eine dritte Parzelle gibt es inzwischen ebenfalls. Die Szenegärtner pflegen dort ihre eigenen Gemüsebeete.

Dauerhaft gesichert ist das Erfolgsprojekt indes nicht, es läuft Ende des Jahres aus. Jedoch deuten viele Signale darauf hin, dass eine Anschlusslösung gefunden wird und es weitergeht.

 

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