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Mutmaßlicher Täter in der Psychiatrie

Gaardener Missbrauchsfälle Mutmaßlicher Täter in der Psychiatrie

Der 30-Jährige, der zwei Mädchen in Gaarden missbraucht haben soll, ist in die forensische Psychiatrie in Neustadt (Kreis Ostholstein) eingewiesen worden. Das teilte am Donnerstag die Oberstaatsanwältin Birgit Hess den Kieler Nachrichten mit. Grund sei das Verhalten des Mannes in der Untersuchungshaft gewesen.

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Der mutmaßliche Täter wurde in die Psychatrie eingewiesen.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Es gab erhebliche Auffälligkeiten“, sagte Heß, ohne Details zu nennen. Die Staatsanwaltschaft habe daraufhin einen sogenannten Unterbringungsbefehl beantragt und vom Amtsgericht erlassen bekommen. Eine normale Justizvollzugsanstalt habe nicht die Möglichkeit, einen psychisch kranken Mann ausreichend zu betreuen. Nach Darstellung von Oberstaatsanwalt Axel Bieler soll nun ein Gutachten klären, ob der mutmaßliche Täter schuldfähig ist oder nicht.

Nach dem sexuellen Missbrauch der beiden Mädchen hatten Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch vereinbart, künftig in ähnlichen Fällen enger zusammenzuarbeiten. Bei der Bearbeitung von Sexualstraftaten bei Kindern soll künftig eine Arbeitsgruppe aus Experten der Staatsanwaltschaft, der Polizei und des Gesundheitsamtes der Stadt einen besseren Austausch der Behörden ermöglichen.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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