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Fürst Albert erhält Deutschen Meerespreis

Geomar/Uni Kiel Fürst Albert erhält Deutschen Meerespreis

Hoher Besuch an der Förde: Fürst Albert II. von Monaco erhielt für sein Engagement als Meeresschützer in Kiel den Deutschen Meerespreis. Am Montag war das Staatsoberhaupt im Audimax der Uni Kiel zu Gast.

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Ehrung im Audimax Kiel: Fürst Albert II. von Monaco erhielt den Deutschen Meerespreis (v.l.n.r.: Prof. Peter M. Herzig, Fürst Albert II., Bundesbildungsministerin Johanna Wanka und Ministerpräsident Torsten Albig).

Quelle: Ulf Dahl

Kiel. Fürst Albert II. von Monaco nahm am Montag als Präsident des Mittelmeerforschungsrates den Deutschen Meerespreis 2016 in Kiel entgegen. Mit der Auszeichnung werde das langjährige Engagement des Fürsten für die Erforschung, den Erhalt und den Schutz der Meere gewürdigt, sagte der Direktor des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, Prof. Peter Herzig, im Vorfeld der Veranstaltung.

Zur Verleihung hat auch Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) das Staatsoberhaupt aus Monaco für dessen großes Engagement für den Klima- und Meeresschutz gewürdigt: "Als Schirmherr des Meerespreises freue ich mich sehr über die Entscheidung, Sie auszuzeichnen. Sie verbinden politische Entscheidungsmacht mit einem tiefen Wissen um die Belange der Meere", sagte Albig.

Hier finden Sie Bilder von der Preisverleihung.

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Fürst Albert II. gründete unter anderem 2006 eine nach ihm benannte Stiftung zum Schutz und Erhalt der Natur in der Arktis. Zudem unterstützt er Forschungsprojekte zur Klimaerwärmung und Ozeanversauerung. Die Laudatio bei der Preisverleihung in Kiel hielt der EU-Kommissar für Maritime Angelegenheiten, Karmenu Vella. Grußworte sprachen Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD).

Wie der Ministerpräsident sagte, dürfe Meerespolitik nie kleinstaatlich sein: "Müll und Gift halten sich nicht an die internationalen Seegrenzen. Gute Meerespolitik ist international. Und gute Meerespolitik baut auf herausragende internationale Meeresforschung", so Albig.

Anschließend wird der Fürst in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt den 41. Kongress des Mittelmeerforschungsrates eröffnen. Zu der Veranstaltung werden mehr als 500 Wissenschaftler aus 50 Ländern erwartet. Der Kongress wird erstmals in Deutschland ausgerichtet.

Der Deutsche Meerespreis, den das Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung und die Deutsche Bank seit 2009 jährlich verleihen, ist mit 10000 Euro dotiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehören der ehemalige Bundesminister und Exekutivdirektor des United Nations Environment Programms (UNEP), Prof. Klaus Töpfer, der Bestsellerautor Frank Schätzing, der Klimaforscher Prof. Mojib Latif und der Premierminister der Republik Kapverden, Jose Maria Neves.

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KN-online (Kieler Nachrichten)

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Kongress
Foto: Fürst Albert II. von Monaco kommt am Sonntag nach Kiel. Der 58-Jährige, der fließend Deutsch, Französisch und Englisch spricht, wird am Montag an der CAU Kiel den 41. Kongress des Mittelmeerforschungsrates eröffnen.

Der Sonntag wird für Fürst Albert II. von Monaco kein leichter Tag werden. Denn er ist kein Läufer. Just zu seinem ersten Besuch in Kiel werden aber 10.100 Sportler und 400 Helfer die Innenstadt für den Kiel.Lauf bevölkern. Und zeitgleich trifft der Fürst an der Förde ein.

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