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Hitparade des guten Geschmacks

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste Hitparade des guten Geschmacks

Vom Weinstein bis zur Brauerei: Kiels beste Restaurants tauchen im großen Gastroführer-Ranking von Gerolsteiner auf.

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Erstmals auf Platz 1: Mario Brüggemann vom Restaurant „Das neue Weinstein“ freut sich, dass sein Konzept in Kiel ankommt.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Wenn die großen Gastroführer zum Jahresende ihre Wertungen bekanntgeben, fällen sie viele ähnliche, teils aber auch ganz unterschiedliche Urteile. Nicht jedes Haus, das der Michelin empfiehlt, gefällt im gleichen Maße dem Gault Millau. Im Feinschmecker-Führer hat es vielleicht ein „F“ mehr, im Gusto eine „Pfanne“ weniger. Deshalb erregt zum Jahresanfang die „Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste“ die Aufmerksamkeit der Gourmets, die die Einschätzungen der sieben bekanntesten Guides – neben den bereits erwähnten werden der Varta-Führer, der Schlemmeratlas und der Große Restaurant & Hotel Guide einbezogen – vergleicht und eine Bilanz zieht.

 Erstmals hat es nach diesem Meta-Ranking nun „Das neue Weinstein“ in der Holtenauer Straße auf Platz eins geschafft, in dem Mario Brüggemann seit drei Jahren im À-la-carte-Bereich eine hochwertige und zugängliche Produktküche präsentiert und mit seinem parallel angebotenen Menü zugleich die Feinschmecker der Landeshauptstadt beglückt. „Ich freue mich sehr, dass mein Konzept ankommt“, kommentiert Brüggemann die attestierte Spitzenposition in Kiel und betont, dass ihn das positive Feedback dazu motiviere, den eingeschlagenen Kurs weiterzuverfolgen.

Auf Augenhöhe

 Den zweiten Platz im Gerolsteiner Kiel-Ranking belegt das „Parkrestaurant“ des Kieler Kaufmanns. Nachschmecken kann man das Urteil der Tester allerdings nicht mehr, denn im Zuge der Erweiterung des Traditionshotels verwandelt sich derzeit auch sein gastronomisches Angebot. Das reguläre Hotelrestaurant, das jetzt den Namen „Kaufmannsladen“ trägt, präsentiert eine moderne Steak- und Grill-Küche. Und im März eröffnet überdies ein Fine-Dining-Restaurant im Kaufmann, in dem Chef Mathias Apelt eine „gut durchdachte und spannende Küche mit vielen regionalen Produkten“ verwirklichen und damit bestenfalls den ersten Michelin-Stern über Kiel aufgehen lassen möchte. Dass er über das entsprechende Format verfügt, hat Apelt bereits vor seiner Kieler Zeit in Rothenburg und Wiesbaden bewiesen, wo er jeweils einen Stern erkochte. Vergleicht man die aktuelle Gerolsteiner-Bestenliste mit den Ergebnissen der ähnlich angelegten Auswertungen der ebenfalls anerkannten Ranking-Website „Restaurant-Ranglisten“, begegnen sich Brüggemann und Apelt übrigens auf Augenhöhe, denn hier belegt das „Parkrestaurant“ den Platz eins und das „Weinstein“ den zweiten.

 Einig sind sich beide Bestenlisten im Hinblick auf Platz drei in Kiel: Er geht an das „Fischers Fritz“ im Hotel Birke. Im Gerolsteiner-Ranking folgen darauf das ebenfalls als zeitgemäßes Grillrestaurant konzipierte „Pastis“ der ehemaligen Weinstein-Inhaber Susan und Silvain Awolin auf Platz vier und das seit Jahrzehnten zu Kiels besten Adressen zählende „September“ auf Platz fünf. Die Restaurant-Ranglisten dagegen drehen die Reihenfolge hier erneut um. Es folgt in beiden Rankings ein weiterer Kieler Klassiker, nämlich „Claudio’s Ristorante alla Scala“ auf Platz sechs, gefolgt vom „Ruffini“, das sich den siebten Platz bei den Restaurant-Ranglisten mit dem neu aufgenommenen „Lüneburg-Haus“ und dem ebenfalls zum ersten Mal gelisteten „Kieler Yacht Club“ teilt, der bei Gerolsteiner den achten Platz belegt. Als weitere Neuzugänge führt das Gerolsteiner-Ranking das „Pier 16“ auf Platz neun und auf Platz zehn mit der „Kieler Brauerei“ ein Haus, dessen Aufnahme in einem solchen Kontext auf den ersten Blick überraschen mag. Der Hintergrund: Das Magazin „Feinschmecker“ hatte die Brauerei im August 2015 zu den „40 besten Bierlokalen Deutschlands“ gezählt – eine Wertung, die wiederum in das Meta-Ranking eingeflossen ist.

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