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Ortsbeirat möchte mehr Sicherheit

Gewässer in Wellsee Ortsbeirat möchte mehr Sicherheit

Im Bereich zwischen Kleingartengelände Seelenkampkoppel, Paul-Pfiel-Weg und dem Verbindungsweg zum Kreisauer Ring sieht der Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne Gefahrenpotenzial insbesondere in Bezug auf spielende Kinder.

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Rolf-Dieter Barth, Mitglied im Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne, bemängelt unter anderem, dass der kleine Teich nahe dem Paul-Pfiel-Weg am Kleingartengelände unzureichend gesichert ist. Außerdem müsse die Stadt herumliegende Zaunreste entfernen.

Quelle: Ingrid Haese

Wellsee. So weist er beispielsweise auf hinter Bäumen und Sträuchern verborgene Kleingewässer hin und fordert aus diesem Grund einen Rückschnitt des Bewuchses. Das Gebiet ist für Fußgänger und Radfahrer unter anderem zu erreichen über den vom Schoolkamp abzweigenden und am Kleingartengelände entlangführenden Paul-Pfiel-Weg. Der im Kreisauer Ring zwischen den Einmündungen Theodor-Steltzer-Weg und Leuschner Weg am Spielplatz entlanglaufende Asphaltweg führt ebenfalls dorthin. Denn eine der vom Ortsbeirat als Gefahrenpunkt benannte Grünfläche befindet sich östlich des Spielplatzes. Inmitten der Bäume gibt es in direkter Nachbarschaft zum Kleingartenareal ein eingezäuntes Gewässer. „Der Zaun ist schon heruntergedrückt, Kinder können da leicht rüberklettern und fallen dann ins Wasser“, erläuterte Ortsbeiratsmitglied Rolf-Dieter Barth (SPD) jetzt beim Ortstermin. Außerdem könnten sie sich an den herumliegenden Zaunresten verletzen. Problematisch seien auch auf dem Boden liegende Äste sowie trockene und morsche Bäume, von denen man nicht weiß, ob sie bei Sturm nicht doch einmal abknicken oder umfallen.

"Eine Gefahr für spielende Kinder"

Das abgestorbene Holz sollte dringend entfernt werden, außerdem müsse ein Rückschnitt der Sträucher erfolgen und der Teich müsse mit einem stabilen Zaun besser gesichert werden. „Man darf nicht vergessen, dass wir hier direkt am Schulweg sind und wir haben hier auch die spielenden Kinder aus dem angrenzenden Wohngebiet“, gab Rolf-Dieter Barth weiter zu bedenken. Handlungsbedarf in Sachen Rückschnitt sieht er auch bezüglich des zwischen den Grundstücken am Theodor-Steltzer-Weg und am Elisabeth-Gloeden-Ring und dem angrenzenden Kleingartenareal wachsenden Knicks. „Er ist viel zu hoch, müsste ganz regelmäßig ordentlich gepflegt werden, außerdem gibt es hier einen kleinen Teich an der Grenze zu einem Kleingarten, der völlig eingewachsen ist und eine Gefahr für spielende Kinder ist“, machte Barth, der 33 Jahre Vorsitzender des Kleingärtnervereins Wellsee war, deutlich.

Alle seine Kritikpunkte hat der Ortsbeirat Wellsee/Kronsburg/Rönne in einem Antrag an die Verwaltung zusammengefasst. Das Grünflächenamt ist informiert. Wie Arne Gloy von der Pressestelle der Stadt Kiel mitteilte, sehe das Grünflächenamt hinsichtlich des Gewässers nahe dem Paul-Pfiel-Weg grundsätzlich kein Problem darin, wenn der Teich nicht durch einen Zaun gesichert sei. Denn dieser liege abseits des Weges im Naturbereich so wie zahlreiche andere Teiche und Tümpel im Grünen auch. Diese seien in der Regel auch nicht umzäunt. Die herumliegenden Zaunreste am Teich wolle man entfernen.

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