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Glücksmomente im echten Norden

Tourismusagentur Schleswig-Holstein Glücksmomente im echten Norden

Schleswig-Holstein ist das Glückswachstumsgebiet. Um das Glück in Kiel fühlbar für alle zu machen, ist die Tourismusagentur Schleswig-Holstein dabei, alle Orte, an denen Glück zu erleben und zu sehen ist, offiziell auszuzeichnen.

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Veit Schröder von der Tourismusagentur Schleswig-Holstein fährt Volontärin Fatima Krumm in einer maritimen Marketing-Rikscha zu Glücksorten Kiels.

Quelle: Frank Peter

Kiel. Die Kampagne soll den echten Norden begehrenswerter bei Urlaubern und Einheimischen machen, mit neuen Perspektiven auf die kleinen Dinge.

Erster offizieller Glücksort Kiels befindet sich für drei Stunden an jedem Freitagabend auf dem Wasser – die Fördeflirtfahrt auf einem Fördedampfer. Auf der letzten Fahrt nach Laboe um 18.35 Uhr können Singles einen roséfarbenen Flirt-Ahoi-Anstecker bekommen und somit ihre Chancen auf die Liebe nutzen. Auch wenn es nicht zur Liebe des Lebens reicht, so ist den Flirtwilligen zumindest einen netter Abend mit Sekt und guten Gesprächen garantiert.

 Der zweite ausgezeichnete Glücksort Kiels ist der Port of Kiel. „Hier starten jährlich 220000 Menschen ihre Reise ins Glück. Die Urlauber haben einen hohen Anspruch an uns“, sagt die Marketingchefin Nicole Claus am Ostseekai. Mit der innenstadtnahen Lage, der guten Anbindung zum Bahnhof und dem Bistro im Innern ist so der Anleger ein erster oder letzter Glücksort vor oder nach der Kreuzfahrt.

 An der Kiellinie wimmelt es nur so von Glücksplätzen und -erlebnissen. Das Camp 24/7 ist dort offizieller Glücksort der Landeshauptstadt. Leiter des Camps, Axel Bauerdorf, weiß wieso: „Alle Kinder und Erwachsenen können hier das Segeln ausprobieren. Wenn man noch nie auf dem Wasser war, ist das etwas Besonderes. Man hat dabei so ein Kribbeln im Bauch.“ Außerdem bietet das Camp mit Tischtennis, Beachvolleyball und Sitzmöglichkeiten mit Blick aufs Wasser einen entspannten Aufenthalt für die ganze Familie.

Glück am Gaumen

 Gleich nebenan wartet die Fischbar mit Erlebnissen der anderen Art auf. Ein herzhafter Biss in ein Rotwein-Matjesbrötchen (liebevoll auch „Ladykiller“ genannt) bringt so das Glück direkt in Gaumen und Körper. Inhaber Philipp Dornberger ist auch gleichzeitig Projektleiter der Glückskampagne bei der Tourismusagentur Schleswig-Holstein. „Die Suche nach Glück ist etwas sehr Persönliches“, sagt Dornberger. Um ein „innerliches Happinessgefühl“ zu haben, brauche jeder etwas anderes. Erlebnisse, kleine Momente, Gefühle. „Ein Glücksplatz kann eine Bank, eine Düne, ein Sonnenaufgang oder etwas zu essen sein“, erklärt Dornberger. Auf ihren Fotos, zum Beispiel auf Instagram, zeigt die Tourismusagentur nicht nur Sonne, sondern auch Regen und Wind. „Wir wollen authentisch sein, das gehört dazu“, sagt Dornberger, „aber auch dabei kann man Glück empfinden.“ So ein Ort ist auch der Hiroshima-Park, mit seinen Sonnenliegen gilt er die „grüne Oase“ in der Innenstadt.

 Insgesamt gibt es in Kiel und Schleswig-Holstein rund 800 individuelle Glücksplätze und -erlebnisse, die Leute auf der dazugehörigen Das-ist-Glück-App als solche benannt haben. „Mit der App kann jeder sein Glück festhalten. Mit dem Glücksband beschriftet man den Ort und lädt das Foto davon hoch“, erklärt Veit Schröder. Geo-Koordinaten zeigen so Interessierten, was es in der Umgebung so alles zu entdecken gibt.

 Bevor ein Ort als Glücksort offiziell ausgezeichnet wird, wird er auf die Naturverbundenheit geprüft, ob dabei ein Lerneffekt oder Selbstüberwindung eine Rolle spielen. Zudem ist wichtig, dass der Glücksort auch in der Nebensaison zugänglich ist. „Wir sind dabei, neue Orte auszuzeichnen“, erzählt Dornberger, „der Schlafstrandkorb zum Beispiel war einer davon.“

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