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Velorouten-Ausbau am Schrevenpark

Goethestraße Velorouten-Ausbau am Schrevenpark

Die Ratsversammlung entschied im November, Jahn-, Goethestraße und den Jungfernstieg als Fahrradstraßen auszuweisen. Im Sommer 2018 sollen Teile der Fahrbahn in der Goethestraße zwischen Gutenberg- und Sternstraße erneuert werden. Dann soll die Fahrradstraße eine Markierung bekommen.

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Ortsbeiratsvorsitzender Timo Dittrich zeigte beim Ortstermin, wo in der Goethestraße in Höhe Grundstück Stadtwerke Kiel AG der Belag von Blaubasalt auf Asphalt wechselt. Die Asphaltierung setzt sich in nördlicher Richtung hinter der Lessinghalle fort.

Quelle: Ingrid Haese

Kiel. Am Park entlang verlaufen die Velorouten 1 (Russee-Schilksee) und 4 (Kiellinie-Mettenhof). Die Route 1b verbindet den Schrevenpark mit dem Hauptbahnhof. Mit den drei weiteren Fahrradstraßen soll das Netz verdichtet werden. In der Goethestraße soll das alte, inzwischen zu glatte Blaubasaltpflaster nicht mehr eingebaut werden. Das Tiefbauamt unterbreitete dem Ortsbeirat Schreventeich/Hasseldieksdamm im September 2016 unter anderem mehrere Vorschläge zum Ausbau der Goethestraße. Die Stadtteilvertreter hatten sich damals mehrheitlich für die Variante zwei – Ausbau als Fahrradstraße mit anthrazitfarbenem Betonsteinpflaster entschieden.

Auf der Februar-Sitzung des Ortsbeirates in der Friedrich-Junge-Schule stellte Torben Groß, im Tiefbauamt Leiter der Abteilung Planung von Verkehrswegen, den jüngsten Entwurf vor. Demnach ist für die zukünftige Fahrradstraße im Teilabschnitt ab Goethestraße/Ecke Gutenbergstraße und Wendeplatz an der Schnittstelle Lessingplatz ein Vollausbau mit Betonsteinpflaster vorgesehen. Die Fahrradstraße soll an dieser Stelle nicht enden, sondern sich im weiteren Verlauf der Goethestraße fortsetzen. Hinter der Lessinghalle bis zur Einmündung Lessingplatz soll die Asphaltierung erhalten bleiben. Fahrradstraßen-Markierungen sollen dort im Sommer 2017 kommen.

Abweichend vom Votum des Ortsbeirates schlug Torben Groß für den Straßenbereich hinter den Grundstücken Stadtwerke Kiel AG und Parkklinik bis zur Ecke Klopstockstraße statt des Betonsteinpflasters eine Asphaltdecke vor. Diese sei kostengünstiger, für Radler leichter zu befahren und weniger lärmintensiv. Eine Asphaltdecke im Straßenzug hinter der Stadtwerke AG befürwortete der Ortsbeirat mehrheitlich. Für den Abschnitt an der Klinik – zwischen Humboldt- und Klopstockstraße – legte der Beschluss des Gremiums hingegen Betonsteinpflaster fest. Für den weiteren Verlauf der Goethestraße bis Sternstraße solle Betonsteinpflaster eingesetzt und die Fahrradstraße an die Sternstraße angeschlossen werden, erläuterte Torben Groß. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme bezifferte der Tiefbauamt-Mitarbeiter auf rund 1,2 Millionen Euro. Acht bis zwölf Wochen werden die Arbeiten im Sommer 2018 schätzungsweise dauern. Der Ortsbeirat stimmte der Gesamtbaumaßnahme unter Einbeziehung seiner Beschlüsse mehrheitlich zu.

Torben Groß kündigte an, der Straßenausbau sei nach dem Kommunalabgabengesetz (KAG) mit 50 bis 60 Prozent auf die Anlieger umzulegen. Auf Nachfrage teilte die Pressestelle dazu mit: Gemäß KAG seien Beiträge für den Ausbau der einzelnen Straßenabschnitte zu erheben. In der Goethestraße beispielsweise gibt es mehrere Abschnitte wie durch die Sperrung am Lessingplatz und Höhe Sternstraße. Das bedeute, nur die Kosten, die im Bereich des jeweiligen Straßenabschnittes entstehen, würden auf die jeweiligen Grundstückseigentümer umgelegt.

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