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Beschwerden im Netz: Manchen Fans war es zu eng

Gregor Meyle im Max Beschwerden im Netz: Manchen Fans war es zu eng

Irritationen um das Gregor-Meyle-Konzert in Kiel: Nach dem Auftritt des Musikers im Max-Nachttheater am vergangenen Sonnabend haben viele Konzertgänger von „katastrophalen Zuständen“ berichtet. Der Veranstalter weist die Vorwürfe zurück.

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Das Konzert von Gregor Meyle am Sonnabend im Max war sehr gut besucht. Einige Fans fanden es deutlich zu voll – und riefen sogar die Polizei.

Quelle: Michael Kaniecki

Schreventeich. Die Polizei habe noch während des Konzerts kontrolliert und nichts zu beanstanden gehabt. Dennoch entflammte im Internet eine heftige Debatte. Zu voll und zu eng sei es gewesen, Gäste seien „wie die Fliegen umgekippt“. Ins Max passen 1500 Zuschauer – laut Max wurden an diesen Abend 1300 Besucher gezählt, obwohl das Konzert eigentlich ausverkauft war.

Viele Besucher beschwerten sich trotzdem auf Facebook: „Zu viele Karten wurden verkauft, zu viele Menschen hereingelassen“, spekulierte ein User. Nach Informationen der Kieler Nachrichten hat es eine Viertelstunde vor Beginn des Konzerts eine Gruppe gegeben, die besonders lautstark protestierte und sogar die Polizei rief. Laut Veranstalter haben daraufhin zwei Beamte das Geschehen vor Ort überprüft. Sie seien zu dem Schluss gekommen, dass alles in Ordnung sei. Die Gäste sollten sich lediglich „besser verteilen“. Das Publikum habe sich nach hinten zum Eingang hin gestaut, während vorn vor der Bühne noch Platz gewesen sei. Diese Gemengelage führte offenbar dazu, dass Gäste, die vom Foyer aus kamen, schon vor Meyles Auftritt keinen Zutritt mehr zu dem eigentlichen Konzertraum bekamen. Gregor Meyle übernahm schließlich mitten im Konzert selbst die Regie: Das Publikum solle einige Schritte nach vorne treten und sich besser verteilen, riet er von der Bühne.

Vielen Fans nichts aufgefallen

Nach Angaben der Veranstalter sind danach auch die „Beschwerdeführer“ zurück ins Konzert gegangen. Aber offenbar nicht alle: Facebook-Userin „Lisa Lux“ schreibt: „Ich musste das Konzert leider nach 20 Minuten verlassen, da ich bereits im Ausgang stand und dich (Gregor Meyle, Anm. d. Red.) leider weder gesehen noch gehört habe.“ Susanne Dank schreibt: „Wir hätten gerne das Konzert von Gregor Meyle genossen, leider unmöglich (...) Viele sind gegangen und blieben auf den Kosten sitzen.“

Vielen Fans ist hingegen nichts Außergewöhnliches aufgefallen: „Ich habe ganz am Anfang mitbekommen, dass sich eine Gruppe beschwert hat. Das war’s aber auch schon. Es war ein gut besuchtes Konzert – die einen hatten mehr, die anderen weniger Sicht“, berichtete ein regelmäßiger Max-Besucher.

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