22 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Knotenpunkt wird für 800000 Euro umgebaut

Großbaustelle Skandinaviendamm Knotenpunkt wird für 800000 Euro umgebaut

In den kommenden Wochen müssen sich Autofahrer auf dem Skandinaviendamm in Richtung Melsdorf auf einige Verkehrsbehinderungen einstellen. Der Grund: Die Kreuzung Skandinaviendamm, Stavangerstraße und Aalborgring soll barrierefrei umgebaut werden. Gleichzeitig wird im Jütlandring eine Fußgängerquerung gebaut.

Voriger Artikel
Neuer Chef mit Faible für Gesang und Chormusik
Nächster Artikel
Kastration gegen Katzenelend

Thomas Duitsmann (rechts) und Marcel Frahm-Fahnert von der SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke verbreitern und verlängern die Mittelinseln auf dem Skandinaviendamm.

Quelle: Jennifer Ruske

Kiel. Bis Dezember werden die Maßnahmen – je nach Witterung – dauern. Und im kommenden Frühjahr soll der Bereich dann zudem eine neue Asphaltschicht bekommen.

 In den vergangenen Tagen ist die Baustelle an dem Knotenpunkt eingerichtet worden, die Absperrungen für diese große, rund 800000 Euro (inklusive Asphalt) teure Maßnahme stehen: „Wir werden die gesamte Kreuzung umbauen“, erklärt Tiefbauamtsmitarbeiter Ulf Böhm. Das fängt bei den Bushaltestellen im Skandinaviendamm an der Kreuzung Stavangerstraße und gegenüber an der Kreuzung Aalborgring an. Die Extra-Haltebuchten für den Bus fallen weg. Sie werden mit rotem Klinker in einen breiten Ein- und Ausstiegsbereich für Fahrgäste umgebaut. Der Bus wird später auf der Straße halten, um Fahrgäste aufzunehmen. Das Wartehäuschen wird vom jetzigen Standort in den neuen Wartebereich verlegt. Der Radweg, der bislang vor dem Wartehäuschen verläuft, wird dahinter entlang geführt. Damit können künftig Konflikte zwischen Radfahrern und Busfahrgästen vermieden werden, so der Projektleiter.

 Weil die Bushaltestellen im Bereich der Fußgängerampel liegen, wird die gesamte Ampelanlage der Kreuzung ebenfalls angefasst, so Böhm. Die Fußgängerampeln rücken durch die Verbreiterung des Bus-Wartebereichs und den Ausbau der Bürgersteige ebenfalls ein Stück weiter gen Fahrbahn. „Das bedeutet am Ende eine rund 3,50 Meter kürzere Querung des vierspurigen Skandinaviendamms für Fußgänger“, sagt Böhm. Auch das gehöre mit zur Barrierefreiheit. Der Autoverkehr werde ebenfalls davon profitieren und schneller fließen können, kündigte Böhm an.

 Thomas Duitsmann und Marcel Frahm-Fahnert von der SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke sind bereits dabei, mit schwerem Gerät und Schaufeln die Steine der Mittelinseln zwischen den Fahrbahnen aufzunehmen. „Die Inseln werden von knapp zwei Meter auf 2,50 Meter verbreitert, damit Radfahrer oder Mütter mit Kinderwagen dort sicherer auf das Grün der Fußgängerampel warten können“, so Böhm.

 Bis Dezember soll die Baumaßnahme laufen – wenn das Wetter mitspielt. Ab Frühjahr folgt dann der zweite Schritt des umfangreichen Projektes: Von der Vaasastraße bis zum Jütlandring wird der Skandinaviendamm neu asphaltiert. Dazu wird der Belag rund neun Zentimeter tief abgefräst und neu aufgetragen. Hierfür rechnet der Fachmann aus dem Tiefbauamt noch mal mit rund vier Wochen Arbeit – je nach Witterung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3