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Große Staus bleiben aus

Barkauer Kreuz in Kiel Große Staus bleiben aus

Der Überflieger am Barkauer Kreuz verändert sein Aussehen. Eine Baufirma rüstet derzeit die Hochstraße mit Holz ein, um die Kappen an den Seiten zu erneuern. Da die Arbeiter Hubwagen einsetzen müssen, werden einige Fahrspuren des Knotenpunktes gesperrt. „Wir wollen die Behinderungen für Autofahrer gering halten.

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Die Arbeiten am Überflieger laufen: Die Brücke wurde jetzt mit einer Schutzhülle aus Holz versehen. Sie soll verhindern, dass Teile auf Straße oder Autos fallen.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel. Aus diesem Grund arbeitet die Firma ab 21 Uhr bis in die Nacht“, sagte Udo Weißel vom Tiefbauamt. Dienstag sind die Gerüste fertig. Sperrungen von Fahrbahnen unter der Konstruktion sind dann nicht mehr nötig. Der Überflieger soll Anfang November fertig sein. Große Staus hat die Stadt bisher nicht beobachtet.

Die Asphaltschicht des Überfliegers wurde in den vergangenen Wochen bereits abgetragen. Die Betonkappen, auf denen Schutzplanken und Geländer montiert sind, sind völlig zerbröselt. Damit während der Arbeiten keine Teile auf Straße und Autos fallen, mussten die sogenannten Kappenböcke eingedübelt werden. Der „Balkon“ wird im ersten Abschnitt zunächst nur bis zur Mitte der Hochstraße gebaut. „In dem Bereich werden Schutzplanken und Geländer abmontiert und die Abdichtungen heruntergenommen“, erklärte Weißel. Die Stadt geht davon aus, dass beide Seiten Mitte Juli fertig sind. Dann beginnen die Arbeiten am längeren zweiten Abschnitt stadteinwärts. Auch hier sind nachts Sperrungen notwendig. Im Oktober will die Firma die Kappen erneuert haben. Anschließend werden die Kappenböcke zurückgebaut. Erst dann werden Bitumen und Asphalt für die Fahrbahn aufgetragen.

 Bis Anfang November müssen sich die Autofahrer im Berufsverkehr stadteinwärts noch auf kleinere Staus einstellen, denn dann erst wird die Hochstraße freigegeben. „Nach einer kurzen Gewöhnung wurde die Umleitung über den Tonberg und im weiteren Verlauf die Einfädelung auf die B76 gut angenommen“, sagte Weißel. Die Verkehrsaufsicht im Ordnungsamt hat weiterhin beobachtet, dass viele Pendler den Bereich weiträumig über den Wellseedamm zur B76 umfahren oder über die Autobahn nach Kiel kommen. Zu stockendem Verkehr vor den Ampeln kommt es morgens, wenn die Autofahrer über die Alte Lübecker und die Hamburger Chaussee wieder auf die B76 Richtung Norden wollen.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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