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Großprojekte bringen bis zu 2000 Wohnungen

Neubau in Kiel Großprojekte bringen bis zu 2000 Wohnungen

Die Landeshauptstadt Kiel braucht dringend neue Wohnungen. Gerade im Zentrum und am Rand könnten allein durch Großprojekte mit mindestens 100 Einheiten in den nächsten Jahren etwa 2000 Wohnungen neu entstehen - für jeden Geldbeutel. 

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Auf unserer interaktiven Karte finden Sie die größten Wohnbau-Projekte in Kiel.

Quelle: Screenshot Google Maps

Kiel. Die Stadt Kiel wächst und wächst. Aktuelle Statistiken haben gerade einen Anstieg auf fast 250.000 Einwohner vermeldet. Für Verwaltung und Politik steht der Wohnungsbau für alle daher ganz oben auf der Agenda.

Die Kritik, dass im Zentrum nur für diejenigen gebaut wird, die über ein gutes Finanzpolster verfügen, stimmt nur bedingt. Die großen Wohnprojekte mit mehr als 100 Wohneinheiten in der Innenstadt und Citynähe sollen zumindest in Teilen öffentlich geförderten Raum und bezahlbare Unterkünfte etwa für Studierende und Senioren bieten. Das gilt vor allem für die „Campus Corner“ an der Ecke Sophienblatt/Hummelwiese, die Krim, die Hörnbebauung durch eine regionale Projektgemeinschaft und die Gebäude auf dem Alten Postareal in Gaarden. Die am weitesten gediehenen Projekte wie das Schlossquartier, das im Frühjahr 2018 fertig gestellt sein soll, und das Quartier am Bootshafen im früheren Gebäudekomplex von C&A liegen für Käufer und Mieter dagegen im gehobenen Segment. Realisieren sich alle bisher bekannt gewordenen Pläne, so könnten die etwa 2000 Wohnungen in Fördenähe bis 2020 entstehen.

Auch die Gewoba Nord Baugenossenschaft plant ihr größtes Kieler Wohnprojekt in der Innenstadt, das aber erst ab Mitte 2020 bezugsfähig sein soll: Sie will auf einer ehemaligen Parkplatzfläche ab 2018 etwa 200 Mietwohnungen nach innovativen Konzepten bauen und gezielt auch Wohngemeinschaften für Senioren und Studierenden ermöglichen. Zusätzliche Dienstleistungen wie Friseur, Empfangsportier und Einkaufsservice sowie gemeinschaftlich nutzbare Außenbereiche schlagen sich in der Miete nieder: Sie wird voraussichtlich zwölf Euro pro Quadratmeter betragen.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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