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Kieler starten in die Gartensaison

Grünabfallsammlung Kieler starten in die Gartensaison

Winterliche Zeit adé, nun wird der Garten fit für die warmen Monate gemacht. Dabei fällt viel Grünschnitt an und den nahm die Grünabfallsammlung des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel (ABK) am Sonnabend in einigen Stadtteilen entgegen. In Suchsdorf herrschte dabei reges Treiben der Gartenbesitzer.

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Mit einem ganzen Anhänger kam Michael Breuer zu Detlef Behrendt vom ABK. 

Quelle: Karina Dreyer

Kiel. Von 8 bis 12 Uhr stand Detlef Behrendt am Nienbrügger Weg mit dem großen Sammelfahrzeug, in das elf Tonnen Grünabfall passen. Bei den Sammlungen im Frühjahr und Herbst darf jeder Gartenbesitzer maximal einen Kubikmeter Kleinholz aus dem Haus- oder Kleingarten abgeben. Riesenstämme sind nicht erwünscht. „Wurzeln werden nicht angenommen, weil da Steine drin sein könnten“, so Behrendt. Und so kamen nach und nach die Hobby- und Kleingärtner und  brachten säckeweise grünen Abfall.

Ulrich Schwabedissen hatte Teile von Koniferen auf dem Gepäckträger geschnallt. „man muss ja nicht jeden Transport mit dem Auto bewältigen“, sagte er. Und so radelte er zwei Mal zum Sammelfahrzeug. „Die Koniferen waren im Weg und mussten einer Gartenbude Platz machen“, erklärte er. Bastian Friedrich kam mit Gestrüpp vom Flieder und einem vertrockneten Buchsbaum in großen Gartenabfallsäcken längs. Gleich danach ging es für ihn wieder in den Garten. „Letztes Wochenende haben einen Sprudelstein aufgebaut, nun kommen die Gartenmöbel raus. Man wird ja nie fertig“, seufzt er. Wird dann angegrillt? „Nein, das haben wir bestimmt schon drei Mal in diesem Jahr gemacht“, so Friedrich.

Petra Herbst hat das Gehölz über den Winter für die Kleinstlebewesen gelassen, „jetzt kommt alles weg. Vor allem den störrischen Schilf schneiden, das ist ein Sauarbeit und eine Tagesaktion“, erklärt sie. Und damit ABK-Mitarbeiter Behrendt während der vier Stunden nicht hungern muss, hat sie ihm was vom Bäcker mitgebracht.

„Die vom ABK sind immer sehr freundlich und packen mit an. Die Sammlung ist auch ein nettes Angebot der Stadt“, lobt Thomas Lassen, der mit seiner Frau Petra die Reste vom Herbst vorbeibringt. Das sei sonst recht teuer, die drei bis vier vollen Hänger im Jahr zur Deponie zu bringen. 

Heiko Sell und Sohn Robin brachten das Ergebnis des Vortages in der Schubkarre vorbei: „Wir haben gestern den Rasen vertikutiert, da hat Robin fleißig bei geholfen“, sagt Sell. Momentan ist die beste Zeit für das Vertikutieren. Dann sind die Temperaturen nicht zu hoch und  das ist gut für den Wachstum des Rasens. Allerdings muss Robin ein paar Wochen warten, damit sich der Rasen wieder regenerieren kann. Und dann steht dem Fußballspielen nichts mehr im Wege.

Michael Breuer kam mit einem Hänger zum  Sammelfahrzeug. „Auf unserem alten Grundstück kam einiges zusammen, denn es muss viel umgestaltet werden: Wir überlegen, ob wir den Hang aufschütten und Spalierobst am Zaun anbauen“, erklärte er. Nun hat er erst einmal Platz geschaffen und sein Gartenabfall kam, wie das aller anderen auch, am Ende der Sammlung zur Kompostierungsanlage.

Termine der Günabfallsammlung

Am 9. April ist die  Grünabfallsammlung in Ellerbek, Wellingdorf, Neumühlen-Dietrichsdorf und Oppendorf im Einsatz. Am 16. April wird dann der Grünschnitt in Hammer, Gaarden-Süd und Kronsburg gesammelt. Wer größere Mengen hat, kann Grünabfall für 16 Euro pro Kubikmeter auch bei den ABK-Wertstoffhöfen in der Daimlerstraße 2 und im Klausdorfer Weg 177 abgegeben. Für den Transport und die Entsorgung großer Mengen Gartenabfall bietet der ABK zudem Gartenabfallcontainer in verschiedenen Größen an. Weitere Infos gibt es unter www.abfall-a.de.

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