22 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Asmus Bremer mag es verspielt

Guerilla-Aktion in Kiel Asmus Bremer mag es verspielt

Unverhoffte Schaukelfreuden in der Kieler Innenstadt: Unbekannte haben an einem Baum direkt neben der Asmus-Bremer-Figur ein Spielgerät montiert. Die Aktion erinnert an eine groß angelegte Guerilla-Aktion in Berlin, bei der kürzlich 30 Schaukeln befestigt und von Passanten begeistert genutzt wurden.

Voriger Artikel
Promis ging überhaupt kein Licht auf
Nächster Artikel
Hör-Feature mit Heimatgefühl

Ob Asmus Bremer die Schaukel selbst ausprobiert hat, ist nicht bekannt.

Quelle: Christian Bernard

Kiel. Seit 34 Jahren sitzt der bronzene Asmus Bremer allein auf der Bank direkt neben der Einkaufsstraße. Ist es ihm einfach zu langweilig geworden? Möchte er mit der Schaukel die Passanten in seine Nähe locken? Oder stammt das hölzerne Spielgerät von einem Flohmarktbesucher, der es am Sonntag spontan erworben und direkt an Ort und Stelle montiert hat?

Vielleicht hat sich der unbekannte Schenker aber auch in Berlin inspirieren lassen. Dort hat eine Künstlergruppe namens #einfachso vor rund einer Woche 30 Schaukeln an verschiedenen Punkten der Stadt aufgehängt. Dahinter steckte kein tieferer Sinnn, die Aktion war genau so leicht und schwungvoll wie die Geräte selbst. Spaß sollte die Sache machen und die Menschen im Alltag erfreuen - ein voller Erfolg. Zahlreiche Medien berichteten darüber, die Berliner teilten ihre Begeisterung in den sozialen Netzwerken. Mittlerweile sind viele Schaukeln wieder aus dem Stadtbild verschwunden. Darüber haben sich die Künstler sehr geärgert, wie sie bei Facebook mitteilten.

Was steckt nun in Kiel hinter der Aktion? Haben Sie vielleicht auch eine Schaukel in der Stadt entdeckt? Infos und Fotos nehmen wir gern unter onliner@kieler-nachrichten.de entgegen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Grünflächenamt
Foto: Die Schaukeln im Hiroshimapark werden abgehängt. Das Grünflächenamt sieht sich dazu aus Haftungs- und Sicherheitsgründen gezwungen.

Schaukeln auf dem Asmus-Bremer-Platz oder im Schatten alter Bäume im Hiroshimapark – dieser anonym initiierte Spaß, den Kieler an mehreren Orten im Stadtgebiet zwei Tage lang genießen konnten, war gestern. Heute schon könnte Kiels kleiner Ausflug in die Welt alternativer Stadtgestaltung allerdings sein Ende finden.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Kiel 2/3