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Eine Schule im steten Wandel

Gymnasium Elmschenhagen Eine Schule im steten Wandel

Mit einem Sommerfest wird das 40-jährige Bestehen des Gymnasiums Elmschenhagen am Freitag zwischen 11 und 15 Uhr gefeiert. Alle Klassen wirken dabei mit und laden zu Aktivitäten ein, auch die Lehrkräfte beteiligen sich musikalisch und sportlich.

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Der Pausenhof soll verschönert werden, neue Tischtennisplatten gibt es schon. Schulleiter Ulrich Tobinski (v. r.), Janna Quack, Joelina Ortmeier, Timor Domin, Mieke Wöhlk, Julia Emsmann, Fabio Domin, Jasmin Emsmann und Raoul Kosmahl aus der Schülervertretung sowie Knut Doempke (stellv. Schulleiter) freuen sich aufs Fest.

Quelle: Karin Jordt

Elmschenhagen. Bevor der Unterricht im Jahr 1975 mit 60 Sextanern im neuen Gebäude an der Allgäuer Straße beginnen konnte, gab es langjährige Diskussionen, ob es überhaupt sinnvoll sei, auf dem Ostufer ein weiteres Gymnasium zu errichten. Besonders die Bürgerinitiative „Bildungszentrum Elmschenhagen“ setzte sich mit Nachdruck für den Neubau ein, weil das kurz zuvor eröffnete Hans-Geiger-Gymnasium bereits aus allen Nähten platzte. Der Anteil der Kinder, die aus Elmschenhagen und Kroog eine „höhere Schule“ besuchten, war damals niedriger als auf dem Westufer. Für viele Eltern könnten die weiten Schulwege der Grund sein, ihr Kind nicht auf ein Gymnasium zu schicken, vermuteten die Mitglieder der Bürgerinitiative seinerzeit.

 1973 wurde bekannt gegeben, dass die finanziellen Mittel für den Bau nicht zur Verfügung stünden. Zwei Jahre später konnte das Gymnasium an der Allgäuer Straße 30 dann doch am 20. Oktober eingeweiht werden. Der erste Bauabschnitt umfasste 24 Klassenzimmer, vier Gruppenräume, einen Bereich für Naturwissenschaften, drei Sprachlabors, einen Zeichenraum, zwei Werkräume sowie die Verwaltung. Mehr als sieben Millionen D-Mark wurden für diesen ersten Abschnitt aus dem Schulbausonderprogramm zur Verfügung gestellt.

 Die Schülerzahlen stiegen stetig mit hohen Zuwachsraten. Heute besuchen rund 650 Kinder und Jugendliche die offene Ganztagsschule, die als G8-Gymnasium die Profile Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Sprachen, Ästhetik und Sport bietet. „Verantwortung leben” heißt das Motto, das mit vielen Aktivitäten, auch außerhalb des Unterrichts, in die Tat umgesetzt wird. „Wir sind eine Schule im Wandel“, stellt Schulleiter Ulrich Tobinski fest. Das bezieht sich nicht nur auf Unterricht, Arbeitsgemeinschaften und Aktionen, sondern auch auf das Gebäude, das nach 40 Jahren komplett saniert wird. Unter anderem entstanden sechs neue Fachräume für Naturwissenschaften. Außerdem wurden die Fassaden gedämmt und neue Pausenbereiche mit Cafeteria geschaffen.

 Beim Sommerfest wird jede Klasse an einem Stand unterhaltsame Aktivitäten anbieten. Die Organisatoren von der Schülervertretung (SV) hoffen, dass auch viele Ehemalige und interessierte Anlieger kommen. Lehrreiches steht ebenfalls auf dem Plan, unter anderem über die Sprachen, die an der Schule unterrichtet werden. Weiter soll es Musik mit der Lehrerband, eine Tombola, Basketball- und Fußballspiele gegen eine Lehrermannschaft sowie Essen und Getränke geben.

 www.gymnasium-elmschenhagen.de

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