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Parken ohne lästige Kleingeldsuche

Handyparken Parken ohne lästige Kleingeldsuche

Noch in diesem Frühjahr könnte in Kiel der Parkschein auf dem Handy eingeführt werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt in dieser Woche dem Innen- und Umweltausschuss und dem Bauausschuss vor. Die Stadt will das Handyparken zunächst zwei Jahre testen.

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Der Parkschein auf dem Handy: Bald könnte das bargeldlose Parken auch in Kiel möglich sein.

Quelle: Frank Peter

Kiel. „Ich denke, es ist an der Zeit, dass die Stadt das mobile bargeldlose Bezahlen am Parkscheinautomaten nun zumindest versuchsweise einführt“, sagt Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). „Das Handyparken ist ein weiteres Beispiel, wie sich die Digitalisierung auf fast alle Lebensbereiche auswirkt.“

Beim Handyparken ist es möglich, den Parkschein über eine App auf dem Handy zu lösen. Inzwischen gibt es in Deutschland fünf Anbieter solcher Park-Apps, die unterschiedliche Systeme anbiete und alle nach der Einführung in Kiel genutzt werden können.

Der Vorteil, so werben die Anbieter, ist die genaue Abrechnung der Parkzeit. Dadurch spare man Geld, weil Autofahrer keine Strafzettel mehr bekommen und sie nicht mehr zu viel zahlen, weil das passende Kleingeld fehlt. Bei einigen Apps fallen allerdings Gebühren pro Parkvorgang an. Die Ersparnis sei aber trotzdem größer, versichern die Anbieter.

Für die Landeshauptstadt ändere sich durch die Einführung kaum etwas, heißt es aus dem Tiefbauamt, auch Mehrkosten entstünden nicht. Die Kontrolleure haben schon jetzt die passenden Geräte, um zu kontrollieren, ob jemand ein Ticket mit dem Handy gelöst hat. Das funktioniert über die Eingabe des Autokennzeichens.

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Ein Artikel von
Anne-Kathrin Steinmetz
Lokalredaktion Kiel/SH

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