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Alte Apfelsorten und Umweltprojekte

Hasseldieksdamm Alte Apfelsorten und Umweltprojekte

Alte Apfelsorten, Mitmach-Aktionen, Tierschutzprojekte sowie eine Pflanzen- und Gartenfrüchtebörse sind die Hauptkomponenten des vom Kollhorst-Vereins organisierten Herbstfestes. Der Verein lädt Erwachsene wie Kinder ein, am Sonntag, 27. September, in der Zeit von 11 bis 18 Uhr in den Naturerlebnisraum „Alte Stadtgärtnerei Kollhorst und Umgebung“ zu kommen.

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Henrik Nöbel (links) und Mariesa Suhr (rechts) i haben auf Bitte von Kollhorst-Mitarbeiterin Elke Karnowski (Mitte) für das Wilhelm-Tell-Spiel Strohäpfel geformt.

Quelle: Ingrid Haese

Hasseldieksdamm. Auf dem Gelände am Kollhorster Weg 1 stehen rund 160 Apfelbäume, insgesamt 30 verschiedene Apfelsorten reifen an ihnen heran. Zur Vielfalt gehören beispielsweise Stahls Winterprinz, Ingrid Marie, Stina Lohmann, Krügers Dickstiel, der hasenkopfförmige Prinzenapfel sowie der Berner Rosenapfel. Einen Überblick, was im Naturerlebnisraum alles wächst, gibt am Sonntag Kollhorst-Mitglied Jan-Hajo Teten. Um 15 Uhr führt er Besucher über das Gelände, stellt ihnen unter anderem alte Apfelsorten samt ihrer Eigenschaften vor. Rund um das denkmalgeschützte Fachhallenhaus bauen die Organisatoren des Festes einen Spieleparcours auf. Die Kinder können beim Apfellaufen mitmachen, Saft pressen, in Wilhelm-Tell-Manier Pfeile auf Strohäpfel schießen, beim Quiz mitraten, Äpfel aus der Wasserwanne fischen und im Sand nach verborgenen Schätzen suchen. Fingerfertigkeit ist beim Anfertigen von Filztaschen und beim Bedrucken von Beuteln gefragt.

 Mitwirkende des Festes sind neben dem Kollhorst-Team außerdem der Verein Akowia, der in Kiel zirka acht Hektar Streuobstwiesen betreut, der Nabu Kiel und der Umweltbildungsverein Geo step by step. Sie alle stellen ihre Arbeit vor. Auf der Pflanzen- und Gartenfrüchtebörse, an der sich auch Mitglieder des Kleingartenvereins Kiel beteiligen, können die Besucher Pflanzenableger, Obst und Gemüse aus hiesigen Gärten bekommen, selbst verschenken oder eintauschen. An der Kollhorst-Station „Igel richtig überwintern“ erfahren sie, wie schwache Stacheltiere gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Und am Büfett können sie sich unter anderem mit Kaffee und Kuchen stärken.

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Verein Kollhorst
Foto: Henrik Möbel und Mariesa Suhr, die ein freiwilliges ökologisches Jahr auf Kollhorst machen, werden den Gartenfreunden zeigen, welches Werkzeug für die Pflege eines Tischbeets von Nutzen ist.

„Unbehindert Garten und Natur erleben“ heißt ein neues Projekt mit dem der Verein Kollhorst am Montag an den Start geht. Es ist konzipiert für Menschen mit und ohne Handicap, die gern an der frischen Luft sind, Spaß daran haben, Beete zu pflegen und mit Freude Blumen, Obst sowie Gemüse anpflanzen.

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