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"Roald Amundsen" legte in Kiel ab

Segelndes Klassenzimmer "Roald Amundsen" legte in Kiel ab

Emotionale Momente am Tiessenkai in Kiel-Holtenau: 30 Schüler des "High Seas High School" Projektes haben am Sonnabendmittag die Leinen des Traditionsseglers "Roald Amundsen" losgemacht. Als segelndes Klassenzimmer werden die Zehntklässler sieben Monate über den Atlantik fahren.

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Endlich an Bord: Vom Tiessenkai in Kiel-Holtenau ging es für den nächsten Törn der "High Seas High School" am Sonnabend los.

Quelle: Frank Peter

Kiel. "Ich spreche euch jetzt zum letzten Mal als Schüler an – schon gleich werdet ihr eine Crew sein", sagte kurz vor dem Ablegen Birgitt Lüeße, Vorsitzende des Eckernförder Vereins Leben lernen auf Segelschiffen. Der Verein hat die "High Seas High School"-Fahrt, auf der die Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet neben dem Lernstoff in traditioneller Seemannschaft unterrichtet werden, mit der Spiekerooger Hermann Lietz-Schule angeboten.

Bevor es los ging, konnten sich die Schüler bei tristem Herbstregenwetter noch von ihren Familien am Kai verabschieden: "Eine lange lehrreiche Reise mit vielen neuen Erfahrungen, die mich aufs Leben vorbereiten", erwartete der 15-jährige Jerit Rehkemper aus Hannover. Am meisten Vorfreude kam beim Gedanken an das Reiseziel Panama auf. Seine Eltern versprachen, alles genau per GPS zu verfolgen.

Durch das Segelleben lernen

Milena von Eberstein aus Bleckede erhoffte sich, "etwas zu sehen, was ich sonst nie sehen würde": Morgens zwischen kleinen Inseln in der Karibik aufzuwachen, so die 15-Jährige, sei jetzt noch unvorstellbar. Zum Abschied drückte sie Dackel Pippa besonders fest. Milenas Mutter Iris Rumey-von Eberstein sagte gefasst: "Wir freuen uns, dass sie so mutig ist."

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Ein Artikel von
Niklas Wieczorek
Lokalredaktion Kiel/SH

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